Polizei NRW: Mutmaßlich alkoholisierter Autofahrer stößt mit Wohnmobil zusammen

Polizeiauto auf der Straße

Köln (ddna)

Mit mehr als 1,3 Promille ist ein 38 Jahre alter Autofahrer am späten Sonntagabend (26. Dezember 2021) in Köln – Godorf mit einem Wohnmobil zusammengestoßen. Er selbst kam mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus. Polizisten ordneten die Entnahme einer Blutprobenentnahme an. Nach Zeugenaussagen soll der Mann auf der Kerkrader Straße das Rotlicht einer Ampel missachtet haben und mit dem von der Autobahn 555 kommenden Wohnmobil (Fahrerin: 26) zusammengestoßen sein. Polizisten stellten den Führerschein des 38 -Jährigen sicher und ließen seinen nicht mehr fahrbereiten Seat abschleppen.

Quelle: Polizei Köln, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Ein schöner Tiefst-Stand: seit 1953 hat es nie weniger Verkehrstote gegeben als in 2019. Auch wenn 2019 32 Menschen weniger bei Verkehrsunfällen ums Leben kamen, es waren immer noch 458 Todesopfer.

Das ist ein echter Erfolg. Aber immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar“, meint Innenminister Herbert Reul. Bis 2050 soll es laut Reul gelingen, dass nur noch in ganz seltenen Fällen ein Mensch durch einen Verkehrsunfall getötet wird.

Vermeidbare Unfälle mit Todesopfern – dazu zählte die Polizei in 2019 in 97 Fällen zu schnelles Fahren, bei 39 Menschen wurde Alkohol- oder anderer Drogenmissbrauch festgestellt, 31 Getötete waren nicht angeschnallt und in einem Fall hatte das Opfer beim Fahren mit dem Handy telefoniert. 1.800 pro Tag krachte es in Nordrhein-Westfalen 2019 – insgesamt nahm die Polizei 679.000 Unfälle auf.

Verkehrsunfall mit Kind“ ist die schlimmste Alarmierung auch für hartgesottene Rettungskräfte: in 5 Fällen kam 2019 jede Hilfe zu spät.

Matthias Nemack