Blaulicht Bayern: Räuber muss 486 Tage ins Gefängnis

Die Rosenheimer Bundespolizei hat bei Grenzkontrollen auf der A93 einen Albaner verhaftet. Wegen schweren Raubes musste er eine Restfreiheitsstrafe von 486 Tagen antreten.

Die Rosenheimer Bundespolizei hat bei Grenzkontrollen auf der A93 einen Albaner verhaftet. Wegen schweren Raubes musste er eine Restfreiheitsstrafe von 486 Tagen antreten.

Bild: Die Rosenheimer Bundespolizei hat bei Grenzkontrollen auf der A93 einen Albaner verhaftet. Wegen schweren Raubes musste er eine Restfreiheitsstrafe von 486 Tagen antreten. (Bundespolizeidirektion München presseportal.de)

A93 / Kiefersfelden (ddna)

Bundespolizei verhaftet Albaner bei Rückkehr nach Deutschland

Die Bundespolizei hat am ersten Weihnachtsfeiertag bei Grenzkontrollen auf der A93 einen verurteilten Verbrecher festgenommen. Gegen den 38-Jährigen lag ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Bonn vor. Die nächsten 16 Monate wird er hinter Gittern verbringen müssen.

In den Abendstunden kontrollierten Bundespolizisten auf der Inntalautobahn nahe Kiefersfelden den Fahrer eines Autos mit schweizerischen Kennzeichen. Bei der Überprüfung seiner Personalien fanden die Beamten mithilfe des Polizeicomputers heraus, dass der Mann 2011 vom Landgericht Bonn wegen schweren Raubes zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren und acht Monaten verurteilt worden war. Nachdem er einen Teil der Strafe verbüßt hatte, war der Verbrecher aus der Haft entlassen und ausgewiesen worden. Es dürfte ihm bekannt gewesen sein, dass er bei einer Rückkehr nach Deutschland auch die restliche Strafe zu verbüßen hat.

Aufgrund seiner Wiedereinreise in die Bundesrepublik wurde der albanische Staatsangehörige von der Bundespolizei verhaftet und in die Justizvollzugsanstalt Bernau eingeliefert. Dort wird er voraussichtlich für 486 Tage bleiben müssen.

Quelle: Bundespolizeidirektion München, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Ulrike Dietz