Polizei NRW: Autofahrer auf Parkplatz eines Schnellrestaurants kontrolliert – Ermittlungen wegen des Verdachts der Trunkenheitsfahrt – Bargeld sichergestellt

Polizeiauto auf der Straße

Bonn (ddna)

In der Nacht auf den 30. Dezember 2021, gegen 1 Uhr, fiel ein zunächst Mann auf dem Gelände eines Schnellrestaurants auf der Bornheimer Straße in der Bonner Nordstadt auf. Hier beleidigte und bedrohte der offensichtlich unter Alkoholeinfluss stehende Mann die Mitarbeiter des bereits geschlossenen Restaurants, da er keine Bestellung mehr aufgeben konnte. Die Mitarbeiter informierten schließlich die Polizei.

Kurz vor dem Eintreffen einer Streifenwagenbesatzung der Polizeistation Innenstadt war der Mann in seinen Wagen gestiegen und auf das Grundstück des benachbarten Fast – Food – Restaurants gefahren. Hier wurde er dann von den Einsatzkräften kontrolliert. Nachdem die Beamten wahrnehmbaren Alkoholgeruch festgestellt hatten, führte der 32 -Jährige einen freiwilligen Promilletest durch, der einen Wert von rund 1,4 Promille ergab. Daraufhin wurde die Entnahme einer Blutprobenentnahme zur Beweissicherung angeordnet und der Führerschein des Fahrers sichergestellt.

Im Fahrzeug des Überprüften fanden die Polizisten einen Teleskopschlagstock und ein Springmesser auf und stellten diese sicher. Darüber hinaus stellten sie einen Bargeldbetrag im Umfang von mehreren tausend Euro fest. Da der Beschuldigte zur Herkunft des Geldes vor Ort keine plausiblen Angaben machen konnte, wurde der Betrag zur weiteren Abklärung sichergestellt. Weiterhin wurde gegen den 32-Jährigen ein Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr, seines Verhaltens gegenüber der Restaurantmitarbeiter und ein wegen möglicher waffenrechtlicher Verstöße eingeleitet.

Die zuständigen Fachdienststellen haben die Ermittlungen zu dem Fall übernommen.

Quelle: Polizei Bonn, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Eine erfreuliche News: 2019 starben die wenigsten Menschen auf unseren Straßen, seitdem schwere Verkehrsunfälle dokumentiert werden (seit 1953). Trotzdem ist jeder Tote ein Verkehrsopfer zu viel: 458 Menschen starben 2019, 32 weniger als 2018.

Das ist ein echter Erfolg. Aber immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar“, meint Innenminister Herbert Reul. Bis 2050 soll es laut Reul gelingen, dass nur noch in ganz seltenen Fällen ein Mensch durch einen Verkehrsunfall getötet wird.

Vermeidbare Unfälle mit Todesopfern – dazu zählte die Polizei in 2019 in 97 Fällen zu schnelles Fahren, bei 39 Menschen wurde Alkohol- oder anderer Drogenmissbrauch festgestellt, 31 Getötete waren nicht angeschnallt und in einem Fall hatte das Opfer beim Fahren mit dem Handy telefoniert. Die Zahl ist fast unglaublich: 1.800 Unfälle pro Tag gab es 2019 in NRW, 679.000 insgesamt.

Verkehrsunfall mit Kind“ ist die schlimmste Alarmierung auch für hartgesottene Rettungskräfte: in 5 Fällen kam 2019 jede Hilfe zu spät.