Unfall NRW: Unfall an der Roxeler Autofahrer kollidiert mit zwei 13- jährigen Mädchen

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Zwei Polizisten

Münster (ddna)

Zwei 13- jährige Mädchen sind am Mittwochabend (29. Dezember 2021) bei einem Unfall an der Roxeler Straße verletzt worden, eine von ihnen schwerst.

Nach den bisherigen Erkenntnissen war ein 27 -Jähriger mit seinem Auto auf der Roxeler Straße in Richtung Roxel unterwegs. In Höhe des Dingbängerwegs wollten die beiden Mädchen die Roxeler Straße über die Fußgängerampel kreuzen. Dort erfasste er die beiden 13-Jährigen. Eine von ihnen wurde von dem VW Polo aufgeladen und kam in der Zufahrt eines Restaurants zu liegen.

Ob die Ampel für den Autofahrer beim Passieren der Kreuzung bereits Rotlicht zeigte, ist Bestandteil der Ermittlungen.

Die Beamten stellten den Wagen des 27-Jährigen, seinen Führerschein und sein Handy sicher. Rettungskräfte brachten die Schwerst – und die Schwerverletzte in ein Krankenhaus. Für die Unfallaufnahme wurde die Roxeler Straße gesperrt und der Straßenverkehr abgeleitet. Es kam zu geringfügigen Beeinträchtigungen des Fahrzeugverkehrs.

Quelle: Polizei Münster, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Eine erfreuliche News: 2019 starben die wenigsten Menschen auf unseren Straßen, seitdem schwere Verkehrsunfälle dokumentiert werden (seit 1953). Auch wenn 2019 32 Menschen weniger bei Verkehrsunfällen ums Leben kamen, es waren immer noch 458 Todesopfer.

Das ist ein echter Erfolg. Aber immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar“, meint Innenminister Herbert Reul. Bis 2050 soll es laut Reul gelingen, dass nur noch in ganz seltenen Fällen ein Mensch durch einen Verkehrsunfall getötet wird.

Vermeidbare Unfälle mit Todesopfern – dazu zählte die Polizei in 2019 in 97 Fällen zu schnelles Fahren, bei 39 Menschen wurde Alkohol- oder anderer Drogenmissbrauch festgestellt, 31 Getötete waren nicht angeschnallt und in einem Fall hatte das Opfer beim Fahren mit dem Handy telefoniert. 1.800 pro Tag krachte es in Nordrhein-Westfalen 2019 – insgesamt nahm die Polizei 679.000 Unfälle auf.

Wenn der Rettungswagen mit Blaulicht besonders schnell unterwegs ist dann ist oft ein Kind Opfer eines Verkehrsunfalls geworden: in fünf Fällen konnten Ärzte und Sanitäter 2019 den jungen Opfern nicht mehr helfen.

Alexander Trisko