Polizei Berlin: Taschendieb muss in Untersuchungshaft

Polizeiband

Sonntagabend nahmen Bundespolizisten nach einem Zeugenhinweis einen 33-Jährigen am S- Bahnhof Köpenick fest. Er hatte zuvor einen schlafenden Reisenden in einer S- Bahn bestohlen. Ein Richter ordnete am Montag Untersuchungshaft für den Taschendieb an.

Ein Augenzeuge bemerkte am Abend, wie ein Mann dem schlafenden Reisenden in einer S-Bahn der Linie S3 den Rucksack stahl und informierte die Polizei. Die Bundespolizei ließ den Zug daraufhin am S- Bahnhof Köpenick stoppen. Als die Einsatzkräfte kurz darauf den tatverdächtigen 33-Jährigen kontrollierten, fanden sie bei ihm ein Mobiltelefon, das er nicht bedienen konnte. Der in der Zwischenzeit erwachte 22-Jährige, der unter dem Einfluss von Drogen stand, konnte das Smartphone hingegen entsperren und erhielt es von den Beamten zurück. Den 33-jährigen georgischen Staatsangehörigen nahmen die Beamten vorläufig fest.


Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen des besonders schweren Falls des Diebstahls gegen den einschlägig polizeibekannten und bereits häufig inhaftierten 33-Jährigen ein. Zuletzt stand er wegen Diebstahls unter Bewährung. Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen überstellten die Beamten den Georgier an den zentralen Polizeigewahrsam der Berliner Polizei.


Ein Richter ordnete am Montag Untersuchungshaft gegen den Mann an.

Quelle: Bundespolizeidirektion Berlin, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Manuela Hennig