Unfall NRW: 28-jähriger entwendet PKW und verursacht schweren Verkehrsunfall

Polizeiauto auf der Straße

Mönchengladbach (ddna)

Ein 28-jähriger Mann stahl zunächst den PKW eines Arbeiters, als dieser auf der Venner Straße in Mönchengladbach eine Baustelle kontrollierte und den Wagen mit steckendem Zündschlüssel abgestellt hatte. Mit dem gestohlenen PKW fuhr der Beschuldigte in Richtung Windberg los, kollidierte aber bereits nach wenigen hundert Metern mit dem entgegenkommenden PKW einer Frau. Bei dem Zusammenprall wurden sowohl der Dieb, als auch die andere Fahrerin schwer verletzt und nach Erstversorgung vor Ort zur weiteren Behandlung in Mönchengladbacher Krankenhäuser gebracht. Bei dem polizeilich bekannten 28-jährigen konnte Alkoholgeruch in der Atemluft wahrgenommen werden, so dass ihm im Krankenhaus auch eine Blutprobenentnahme entnommen wurde. Da darüber hinaus beide PKW erheblich beschädigt und nicht mehr fahrfähig waren, mussten diese durch einen Abschleppdienst von der Unfallstelle entfernt werden, die für die Dauer der Unfallaufnahme komplett gesperrt wurde.

Quelle: Polizei Mönchengladbach, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Ein schöner Tiefst-Stand: seit 1953 hat es nie weniger Verkehrstote gegeben als in 2019. Im Vergleich zu 2018 wurden im vergangenen Jahr 32 Menschen weniger getötet, insgesamt 458.

Aber immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar. Das ist kein Pech oder Schicksal, sondern oft Gedankenlosigkeit und Leichtsinn“ so Innenminister Herbert Reul. Das Ziel sei es, dass im Jahr 2050 nur noch im schlimmen Ausnahmefall ein Mensch durch einen Autounfall getötet wird.

Vermeidbare Unfälle mit Todesopfern – dazu zählte die Polizei in 2019 in 97 Fällen zu schnelles Fahren, bei 39 Menschen wurde Alkohol- oder anderer Drogenmissbrauch festgestellt, 31 Getötete waren nicht angeschnallt und in einem Fall hatte das Opfer beim Fahren mit dem Handy telefoniert. Insgesamt gab es 2019 in Nordrhein-Westfalen rund 679.000 Unfälle – das sind 1800 pro Tag!

Wenn der Rettungswagen mit Blaulicht besonders schnell unterwegs ist dann ist oft ein Kind Opfer eines Verkehrsunfalls geworden: in fünf Fällen konnten Ärzte und Sanitäter 2019 den jungen Opfern nicht mehr helfen.

Blaulicht Redaktion
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