Blaulicht BW: Betrunken auf Fahrrad unterwegs

Symbolbild; Quelle: Bundespolizei

Polizeiabzeichen und Einsatzwagen

Mannheim (ddna)

Wegen besonders auffälliger Schlangenlinien und seiner Fahrt entgegen der Fahrtrichtung, fiel ein 42- jähriger Radfahrer in der Nacht von Donnerstag auf Freitag ins Visier der Beamten des Polizeireviers Mannheim – Käfertal. Bei eineren Kontrolle um 1:45 Uhr auf der Spreewaldallee bestätigte sich der Verdacht – der Mann war mit mehr als 1,6 Promille Alkohol in seiner Atemluft deutlich alkoholisiert. Zudem ergab sich der Verdacht, dass das benutzte Damenfahrrad möglicherweise zuvor entwendet wurde. Der 42-Jährige musste die Beamten in das Polizeirevier begleiten, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Das Fahrrad wurde sichergestellt. Neben einer Anzeige wegen Trunkenheit im Straßenverkehr muss der Mann zudem mit führerscheinrechtlichen Konsequenzen rechnen.

Quelle: Polizeipräsidium Mannheim, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Unfälle in Baden-Württemberg gehen zurück

1953 startete in unserem Bundesland die amtliche Unfallstatistik und die gute Nachricht: Noch nie gab es seitdem so wenig Unfälle wie im ersten Halbjahr 2020!

Die Anzahl der Verkehrstoten und der auf baden-württembergischen Straßen verletzten Bürgerinnen und Bürger auf historischen Tiefständen. Natürlich ist diese Entwicklung in großen Teilen auf die Corona-Pandemie und das damit verbundene verringerte Verkehrsaufkommen zurückzuführen“, sagte Innenminister Thomas Strobl bei der Vorstellung der Halbjahresstatistik.

Bemerkenswert sind die gesunkenen Unfallzahlen auf jeden Fall: von 161.817 im ersten Halbjahr 2019 auf 126.198 im ersten Halbjahr 2020 ( -22%) Immer noch nicht gut: Die Zahl der Todesopfer ist mit 146 immer noch um 146 zu hoch. Weitere 19.000 Menschen wurden schwer- oder leichtverletzt.

Alexander Trisko