Neustadt: Mietenspirale dreht weiter

Immobilien

In Neustadt sind die Mieten der aktuell angebotenen 29 Wohnungen im Vergleich zu den Angeboten der Vorjahreswoche im Durchschnitt um 6,2 Prozent angestiegen. Dies ergibt eine Auswertung für mehr als 90% der Angebotsmieten und Angebotspreise in dieser Woche.

Unabhängig von der Wohnungsgröße müssen in Neustadt mit Stand von heute 17,57 Euro pro Quadratmeter gezahlt werden.

Für den Stadtteil Neustadt sehen die Mietpreisveränderungen im Detail wie folgt aus:

  • Wohnungen zwischen 40-60 Quadratmeter: durchschnittlicher Angebotspreis diese Woche 17,92 Euro pro Quadratmeter, in der Vorjahreswoche 17,97 Euro (-0,3 %)
  • Wohnungen zwischen 60-90 Quadratmeter: durchschnittlich 17,49 Euro/Quadratmeter, Vorjahreswoche 13,74 Euro (+27,2 %)
  • Wohnungen zwischen 90-120 Quadratmeter: durchschnittlich 15,22 Euro/Quadratmeter, Vorjahreswoche 15,22 Euro (+0 %)
  • Wohnungen größer als 120 Quadratmeter: durchschnittlich 18,98 Euro/Quadratmeter, Vorjahreswoche 15,57 Euro (+21,9 %)

Stadtteil-Porträt

Neustadt gehört mit 12.920 Einwohnern zu den durchschnittlich großen Stadtteilen (Platz 56). Wie setzt sich die Bevölkerung in Neustadt zusammen? Es gibt mit 69,4 Prozent relativ viele Einpersonenhaushalte (ganz Hamburg: 54,5 Prozent) und weniger Haushalte mit Kindern als im Hamburger Durchschnitt, nämlich 11,4 Prozent (ganz Hamburg: 17,8 Prozent). In diesem Stadtteil ist die Situation auf dem Arbeitsmarkt fast identisch mit dem Hamburger Durchschnitt: als erwerbslos sind 4,8 Prozent der erwerbsfähigen Bewohner gemeldet (Januar 2019).

So sieht der Wohnungsmarkt im gesamten Bezirk aus:

Im Bezirk Hamburg-Mitte, in dem Neustadt liegt, sind die Mieten im Vergleich zur Vorjahreswoche um -96,7 Prozent gesunken. Mieter müssen unabhängig von der Wohnungsgröße aktuell 15,16 Euro pro Quadratmeter zahlen.

Die Preise für Eigentumswohnungen im Bezirk Hamburg-Mitte sind um 9,8 Prozent zur Vorjahreswoche nach oben gegangen. Im Durchschnitt werden aktuell 6.637 Euro pro Quadratmeter für Eigentumswohnungen verlangt.

Ulrike Dietz