Preise für Wohneigentum im Ruhrgebiet steigen um bis zu 20%

Idyllisch und an der Spitze des Immobilien-Preisanstieges im Ruhrgebiet: Sprockhövel

(digitaldaily). Das der Ortsname Sprockhövel aus dem mittelalterlichen und fast schon romantischen Namen „Wachholderhügel“ entstammt dürfte mit der Nachfrage nach Immobilien wenig zu tun haben. Strategisch ist der Ort gut gelegen für viele Pendler in dem 45.000-Einwohner Städtchen – dies dürfte für den heftigen Anstieg der Eigentumspreise ausschlaggeben gewesen sein: Mit 19,4 Prozent gibt es keinen Ort im Ruhrgebiet, der noch teurer geworden ist, wenn es um den Kauf von Häusern oder Wohnungen geht. Das ergab die weitere Analyse des Immobiliendatenspezialisten Real Estate Pilot aus Leipzig:  Auf den nächsten Plätzen folgen die Gemeinden Wetter (Ruhr) und Rheinberg mit jeweils +18,4 Prozent und +17,1 Prozent Preisanstieg. Der durchschnittliche Kaufpreis pro Quadratmeter in den Gemeinden Bönen, Duisburg, Gladbeck, Moers, Gelsenkirchen und Essen ist auch um über 10 Prozent gestiegen.

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Den niedrigsten Preisanstieg verzeichnet die Gemeinde Hamm mit +1,6 Prozent. Der durchschnittliche Kaufpreis pro Quadratmeter im Jahr 2020 betrug 2.083,98 Euro und 2021 mussten die Käufer durchschnittlich 2.117,65 Euro für den Quadratmeter Wohnraum bezahlen. Dahinter folgen die Gemeinden Fröndenberg/Ruhr und Dorsten mit +3,4 Prozent bzw. +6,6 Prozent Preisanstieg.

Insgesamt stieg der durchschnittliche Kaufpreis pro Quadratmeter im Ruhrgebiet um rund 10 Prozent. Analysiert wurde die durchschnittlichen Angebotspreise für Wohnungen und Häuser pro m² Wohnfläche, die im Zeitraum 01.01.2020-31.12.2021 online waren. Mehr Daten und Analysen zu Immobilienpreisen im Ruhrgebiet bei Real Estate Pilot.


 

 

 

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