Bewohner von Altona können beruhigt durchatmen

Air Quality(digitaldaily.de) In Altona gibt es vier Luftmess-Stationen.
Während die Station Hamburg Stresemannstraße heute Morgen einen Feinstaub-Wert von 5 Mikrogramm pro Kubikmeter (µg/m³) und einen Stickstoffdioxid-Wert von 26 Mikrogramm pro Kubikmeter (µg/m³) gemessen hat, hat die Station Hamburg Max-Brauer-Allee II (Straße) heute Morgen einen Feinstaub-Wert von 6 Mikrogramm pro Kubikmeter (µg/m³) und einen Stickstoffdioxid-Wert von 18 Mikrogramm pro Kubikmeter (µg/m³) erfasst.
Insgesamt gilt damit für Altona: Gesundheitlich nachteilige Wirkungen sind nicht zu erwarten. Aktivitäten im Freien können bedenkenlos ausgeübt werden.

#Warum kann Stickstoffdioxid ein Problem sein?

Stickstoffdioxid (NO₂) ist ein Reizgas, das in Ballungsgebieten, wie beispielsweise Hamburg, vor allem durch den Straßenverkehr entsteht (bis zu 80%) und im geringeren Maße auch durch veraltete Heizungsanlagen. Die Dieselmotoren stehen nicht zu Unrecht in der Kritik: von allen durch Autos ausgelösten NO₂-Belastungen gehen rund 70% auf ihre Kappe. Nicht unumstritten sind die „Grenzwerte“ für die Luftbelastungen. Diese Grenzwerte sind von der Weltgesundheitsorganisation empfohlen worden und liegen aktuell bei Stickstoffdioxid bei maximal 40 Mikrogramm pro Kubikmeter (µg/m³) im Jahresdurchschnitt und bei maximal 200 Mikrogramm pro Kubikmeter (µg/m³) im 1-Stundendurchschnitt. Reizungen und Schwächungen unserer Atemwege können eintreten, wenn der Stickstoffdioxid-Gehalt der Luft zu hoch ist.

#Luftwerte überschreiten Jahreshöchstgrenze

Im Monat April lag für die Station Hamburg Stresemannstraße der Durchschnittswert der Stickstoffdioxidkonzentration in der Luft bei 46 Mikrogramm pro Kubikmeter und somit überhalb des vorgeschriebenen Jahresdurchschnittsgrenzwertes.

#Altona im Vergleich
Über alle Stadtteile hinweg weist Hamburg insgesamt eine sehr gute Luftqualität auf.

#Luftqualität bleibt weiterhin gut

Die Wetterexperten erwarten für Altona ein Hochdruckgebiet und Wind aus Südwest. Bei dieser Wetterlage ist nicht zu erwarten, dass sich die Qualität der Luft verschlechtert.

(Luftdaten: UBA, Wetterdaten: DWD)

Andreas Krämer