Bewohner von Wandsbek können beruhigt durchatmen

Air Quality(digitaldaily.de) Im Stadtteil Wandsbek meldete die Luftmess-Station Hamburg Bramfeld heute Morgen einen Ozon-Wert von 76 Mikrogramm pro Kubikmeter (µg/m³) und einen Stickstoffdioxid-Wert von 2 Mikrogramm pro Kubikmeter (µg/m³), der einer sehr guten Luftqualität entspricht.
„Sehr gut“ bedeutet, dass man keine Auswirkungen auf die Gesundheit befürchten muss und alle Anstrengungen im Freien auch ohne Folgen bleiben: ob Joggen oder Arbeit im Straßenbau.

#Warum kann Ozon ein Problem sein?

Wenn die Ozon-Werte zu hoch sind, sollte man heftige Anstrengungen im Freien besser vermeiden, denn Ozon kann dazu führen, dass die Atemwege erkranken. Das „O3“ abgekürzte farblose Gas ist giftig und kann deswegen in zu hoher Konzentration der Gesundheit richtig schaden. Blumen, Gräser und Bäume werden von einer längeren zu hohen Ozon-Konzentration in Mitleidenschaft gezogen, dies gilt als wissenschaftlich bewiesen. Die Mehrheit der Forscherinnen und Forscher ist auch überzeugt, dass eine hohe Konzentration des farblosen Giftes beim Menschen Krebs auslösen kann. Langfristig sollen deswegen zum Schutz der Gesundheit Werte von 120 Mikrogramm pro Kubikmeter (μg/m³) im 8-Stundenmittelwert nicht überschritten werden. Ab den Schwellwerten 180 μg/m³ und 240 μg/m³ besteht ein stark erhöhtes Risiko für die Gesundheit der Bevölkerung.

#Luftwerte unter der erlaubten Jahresgrenze

Im Monat April lag für die Station Hamburg Bramfeld der Durchschnittswert der Ozonkonzentration in der Luft bei 77 Mikrogramm pro Kubikmeter und somit unterhalb des vorgeschriebenen Jahresdurchschnittsgrenzwertes.

#Wandsbek im Vergleich
Die 12 km entfernte Station Hamburg Sternschanze hat in der gleichen Zeit eine ähnliche Luftqualität gemeldet.
Über alle Stadtteile hinweg weist Hamburg insgesamt eine sehr gute Luftqualität auf.

#Auch weiterhin unbesorgt durchatmen

Die Wetterexperten sagen für Wandsbek ein Hochdruckgebiet und Wind aus Südwest vorher. Bei dieser Wetterlage ist nicht zu erwarten, dass sich die Qualität der Luft verschlechtert.

(Luftdaten: UBA, Wetterdaten: DWD)