Dow Jones schloss mit negativem Vorzeichen – Dax über 13.000 Punkten

(Abschlussbericht Dax hier ab 22:30)

Wie läuft der Dax?

Der Leitindex der deutschen Wirtschaft stieg gestern zeitweise bis auf 13.829,10 Punkte und gewann bis zum Ende des Handelstages insgesamt 2,17 Prozentpunkte gegenüber dem vorherigen Handelstag.


US-Konjunkturbarometer Dow Jones

Der Dow Jones Index der New Yorker Börse lag gestern bei 31.834,11 Punkten und damit bei einem Tages-Minus zum vorherigen Handelstag von 1,02 %. Bisheriges Jahreshoch waren 36.952,65 Punkte. Der Dow Jones Index liegt damit momentan um 13,85 % unter seinem Jahreshoch.

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Dax nach oben

Im Vergleich mit seinem bisherigen Jahreshoch vom 5. Januar gab der Index bis gestern um 15,09 Prozent nach. Die Schwankungsbreite des Dax lag gestern bei 320,54 Punkten. Normalerweise liegt die durchschnittliche Schwankung bei etwa 110 Punkten. Zum Handelsschluss lag der Dax bei 13.828,64 Punkten, gleichbedeutend mit einem Gewinn von 2,17 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. Der Handel an der elektronischen Börse Xetra, der über 90 % des deutschen Aktienhandels ausmacht, endete gestern wie üblich um 17:30 Uhr MEZ. Für diese Handelswoche ist das ein Plus von 1,13 Prozent.


Sieger und Schlusslichter

Gewinner im Dax war gestern die Allianz mit einem Plus von 5,90 Prozent. Delivery Hero war der größte Verlierer des Tages mit dem geringsten Plus von 1,43 Prozent. Der zweitschlechteste Wert im Leitindex war die Aktie von Linde mit einem Kursanstieg von 1,49 Prozent.


Wie viele Aktien wurden heute gehandelt?

Das Handelsvolumen stieg im Vergleich zu den letzten 30 Tagen erheblich: An- und verkauft wurden Aktien von Dax-Unternehmen in einem Gesamtvolumen von 106.312.415 Aktien; im monatlichen Durchschnitt waren es hingegen 87.164.602 Aktien. Gestern waren es also 21,97% mehr als im monatlichen Durchschnitt.


Nachfrage nach Rohöl

Zu den beiden wichtigsten Rohölsorten zählen WTI (West Texas Intermediate) und Brent. WTI wird aus dem Boden gewonnen und stammt aus der US-Golfküste sowie dem mittleren Westen der USA. Die aus der Nordsee stammende Sorte Brent ist die wichtigste Marke auf dem europäischen Markt. Für einen Barrel (159 Liter) WTI wurden gestern 104.14 US Dollar gezalt, vor einem Monat lag der Preis noch bei 101,35 USD und vor einem Jahr bei 66,43 USD. Das ist über 12 Monate ein Preisanstieg um 56,77 Prozent. Die Preisentwicklung bei der Nordsee-Sorte Brent: vor einem Jahr mussten 69,62 US Dollar gezahlt werden, vor einem Monat 105,60 USD und gestern lag der Preis für ein Barrel bei 105,94 USD. Das ist über 12 Monate eine Veränderung von plus 56,77 Prozent.


Goldpreis

Der Preis für eine Unze Gold liegt aktuell bei 1850.9 USD, vor einem Monat lag der Preis noch bei 1.977,10 USD und vor einem Jahr bei 1.867,50 USD. Das ist über 12 Monate ein Preisrückgang um 0,89 Prozent.

Dax im Überblick

Hintergrund zum DAX

Wann kam es zum heftigsten Jahresverlust im DAX?

Den größten Jahresverlust erleidet der DAX im Jahr 2002. Damals brach er um 44 Prozent ein.

Wann platzte die Dotcom-Blase?

Von 8.136,16 Punkten im März 2000 auf 2.202,96 Punkte am 12. März 2003 – das war der Einbruch beim Zerplatzen der Dotcom-Blase am neuen Markt, dem Internet- und Technologiesektor. Für die Technologie-Werte gibt es als Reaktion darauf seit 2003 den TecDAX.

DAX steht vor großer Reform

Am 20. September 2021 wurde aus dem DAX30 der DAX40. Ausgelöst wurde die Reform durch das ehemalige Dax-Unternehmen Wirecard – das erste DAX-Unternehmen das pleite ging, die Vorstände mussten sich wegen Betrugs vor Gericht verantworten oder werden gesucht. Die drei wichtigsten Punkte:

  • Aus DAX30 wird DAX40 – zehn Konzerne kommen aus dem MDAX dazu, dieser schrumpft entsprechend.
  • Im DAX40 werden nur die aufgenommen, die zwei Jahre in Folge Gewinne erwirtschaftet haben.
  • Bilanzen müssen fristgemäß vorgelegt werden.

Daten: EOD Historical Data / Stand: Donnerstag, 12. Mai 2022, 07:26 Uhr

Dieser Artikel wurde automatisch erstellt. Dafür werden Daten von EOD Historical Data von ddna analysiert und in einem Börsenbericht ausgewertet. Die Kursdaten können zeitverzögert sein.

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