Bewohner von Wandsbek können beruhigt durchatmen

Air Quality(digitaldaily.de) Im Stadtteil Wandsbek meldete die Luftmess-Station Hamburg Bramfeld heute Morgen einen Ozon-Wert von 70 Mikrogramm pro Kubikmeter (µg/m³) und einen Stickstoffdioxid-Wert von 9 Mikrogramm pro Kubikmeter (µg/m³), der einer sehr guten Luftqualität entspricht.
Bei einer „sehr guten Luftqualität“ geht draußen alles, ohne das negative Folgen befürchtet werden müssen: vom Joggen über Skaten bis Dachdecken oder Straßenbau.

#Warum kann Ozon ein Problem sein?

Ozon, O3 abgekürzt, ist ein farbloses, giftiges Gas, das Erkrankungen der Atemwege verursachen kann. Bei körperlicher Belastung, wie beispielsweise bei Sport, sind die gesundheitsschädlichen Effekte verstärkt. Blumen, Gräser und Bäume werden von einer längeren zu hohen Ozon-Konzentration in Mitleidenschaft gezogen, dies gilt als wissenschaftlich bewiesen. Die Mehrheit der Forscherinnen und Forscher ist auch überzeugt, dass eine hohe Konzentration des farblosen Giftes beim Menschen Krebs auslösen kann. Langfristig sollen deswegen zum Schutz der Gesundheit Werte von 120 Mikrogramm pro Kubikmeter (μg/m³) im 8-Stundenmittelwert nicht überschritten werden. Ab den Schwellwerten 180 μg/m³ und 240 μg/m³ besteht ein stark erhöhtes Risiko für die Gesundheit der Bevölkerung.

#Luftwerte unter der erlaubten Jahresgrenze

Im Monat April lag für die Station Hamburg Bramfeld der Durchschnittswert der Ozonkonzentration in der Luft bei 78 Mikrogramm pro Kubikmeter und somit unterhalb des vorgeschriebenen Jahresdurchschnittsgrenzwertes.

#Und so sieht’s außerhalb von Wandsbek aus
Die 12 km entfernte Station Hamburg Sternschanze hat in der gleichen Zeit eine vergleichbare Luftqualität gemeldet.
Über alle Stadtteile hinweg weist Hamburg insgesamt eine sehr gute Luftqualität auf.

#Luftqualität bleibt weiterhin gut

Die Meteorologen sagen für Wandsbek ein Hochdruckgebiet und Wind aus Südwest vorher. Entsprechend ist weiterhin mit guter Luftqualität zu rechnen.

(Luftdaten: UBA, Wetterdaten: DWD)

Ulrike Dietz