Unfall BW: Unfallverursacher flüchtet trotz schwerer Verletzungen

Polizeiauto auf der Straße

Pfalzgrafenweiler (ddna)

Gegen eine Leitplanke gefahren ist am Montagabend in Pfalzgrafenweiler ein mutmaßlich betrunkener 21-jähriger Autofahrer.

Nach derzeitigem Kenntnisstand befuhr der 21- Jährige VW – Fahrer gegen Abend die Bösinger Straße von Pfalzgrafenweiler kommend in Richtung Bösingen. Aus unbekannter Ursache kam er von der Fahrbahn ab und prallte gegen eine Leitplanke. Durch den Aufprall verletzte sich der Fahrer schwer. Dennoch entfernte er sich mit dem stark beschädigten VW unerlaubt von der Unfallstelle weiter in Richtung Bösingen. Im Rahmen der Fahndung nach dem Flüchtigen konnte der VW in einem Waldgebiet zwischen Bösingen und Haiterbach gefunden werden. Die Einsatzkräfte konnten keine Personen im oder bei dem beschädigten Fahrzeug feststellen. Zur Suche nach dem Unfallfahrer setzte die Polizei deshalb auch einen Hubschrauber ein, welcher nach kurzer Suche den 21-Jährigen unweit des Fahrzeugs ortete. Die vor Ort eingesetzten Beamten fanden den jungen Mann danach schwer verletzt auf. Der 21-Jährige wurde durch Rettungskräfte in ein Krankenhaus gebracht. Lebensgefahr besteht nicht. Da die Beamten bei dem mutmaßlichen 21-jährigen Unfallfahrer deutliche Anzeichen für Alkoholeinwirkung feststellten, wurde ihm eine Blutprobenentnahme entnommen und er musste seinen Führerschein abgeben. Der durch den Unfall entstandene Gesamtschaden wird auf mehrere Tausend Euro beziffert.

Jürgen Wagensommer, Pressestelle

Quelle: Polizeipräsidium Pforzheim, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Polizei in BaWü registriert weniger Unfälle

Weniger Unfälle als im ersten Halbjahr 2020 gab es seit Beginn der amtlichen Statistik noch nie – und die Unfallstatistik wurde schon 1953 eingeführt!

Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl zu den Halbjahreszahlen: „Die Anzahl der Verkehrstoten und der auf baden-württembergischen Straßen verletzten Bürgerinnen und Bürger ist auf historischen Tiefständen. Natürlich ist diese Entwicklung in großen Teilen auf die Corona-Pandemie und das damit verbundene verringerte Verkehrsaufkommen zurückzuführen.

Der Rückgang bei den Unfällen in BaWü ist beeindruckend: im ersten Halbjahr 2019 von 161.817 auf 126.198 im ersten Halbjahr 2020 (minus 22%). Immer noch nicht gut: Die Zahl der Todesopfer ist mit 146 immer noch um 146 zu hoch. Weitere 19.000 Menschen wurden schwer- oder leichtverletzt.