Blaulicht BW: BPOLI -Flugh. STR: Georgischer Ehemann bedroht Noch -Ehefrau in Von Bundespolizei zurückgewiesen

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Zwei Polizisten

Bundespolizeiinspektion Flughafen Stuttgart (ddna)

Die Bundespolizei wies am Dienstagmittag (17. Mai 2022) einen 41-jährigen georgischen Fluggast bei der Einreisekontrolle aus Istanbul am Flughafen Stuttgart zurück. Die Beamten waren von der Landespolizei darüber informiert worden, dass der getrenntlebende Ehemann seine Noch – Ehefrau in Deutschland ausfindig machen wollte, um diese zu töten bzw. zu entstellen.

Das getrenntlebende Ehepaar hatte mit der gemeinsamen 3- jährigen Tochter in der Ukraine gelebt. Mit dem dortigen Kriegsbeginn flüchtete die ukrainische Frau mit dem Kind nach Deutschland, der georgische Beschuldigte nach Georgien.

Der Beschuldigte entdeckte über die sozialen Medien Bilder seiner Noch – Ehefrau mit einem anderen Mann. Seitdem verhielt er sich ihr gegenüber permanent aggressiv und bedrohlich. Er kündigte unter anderem an, sie in Deutschland über eine Vermisstenanzeige ausfindig zu machen und dann zu bestrafen bzw. zu töten.

Die Geschädigte fürchtete sich vor ihrem Noch – Ehemann und zeigte die Bedrohung bei der Landespolizei an. Dort legte sie Beweismaterial vor, worauf die Polizeibeamten die Ankündigung der schweren Straftaten gegen ihr Leib und Leben als ernst zu nehmend einstuften.

Der 41-jährige georgische Staatsangehörige, welcher von Georgien über Istanbul nach Deutschland einreisen wollte, wurde am gleichen Mittag mit dem Flieger nach Georgien zurückgewiesen. Begründet wurde das Einreiseverbot damit, dass er eine erhebliche Gefahr für die öffentliche Sicherheit und Ordnung der Bundesrepublik Deutschland darstellte.

Um weitere Einreiseversuche zu unterbinden, wurde außerdem ein Hinweis im europaweiten Fahndungssystem SIS eingetragen.

Quelle: Bundespolizeiinspektion Flughafen Stuttgart, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Andreas Krämer