Blaulicht Bayern: Verurteilte Zuhälterin will trotz Einreiseverbots nach Deutschland

Die Rosenheimer Bundespolizei hat eine Ungarin für 357 Tage ins Gefängnis gebracht. Sie war wegen Zuhälterei vom Landgericht Augsburg verurteilt worden.

Die Rosenheimer Bundespolizei hat eine Ungarin für 357 Tage ins Gefängnis gebracht. Sie war wegen Zuhälterei vom Landgericht Augsburg verurteilt worden.

Bild: Die Rosenheimer Bundespolizei hat eine Ungarin für 357 Tage ins Gefängnis gebracht. Sie war wegen Zuhälterei vom Landgericht Augsburg verurteilt worden. (Bundespolizeidirektion München presseportal.de)

A93 / Rosenheim / Aichach (ddna)

Von der Grenzkontrolle der Bundespolizei zurück ins Gefängnis

Die Bundespolizei hat am Dienstag (17. Mai 2022) bei Grenzkontrollen auf der A93 eine verurteilte Zuhälterin festgenommen. Ihre Rückkehr nach Deutschland führte sie direkt ins Gefängnis. Dort muss die Ungarin voraussichtlich etwa zwölf Monate lang bleiben.

In den Mittagsstunden stoppten Bundespolizisten in der Kontrollstelle nahe Kiefersfelden einen Pkw mit ungarischen Kennzeichen. Bei der Überprüfung der Personalien der Fahrerin fanden die Beamten heraus, dass die Ungarin 2017 vom Landgericht Augsburg wegen Zuhälterei zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren und acht Monaten verurteilt worden war. Nachdem die Frau einen Teil ihrer Strafe in Deutschland verbüßt hatte, war sie in ihr Heimatland abgeschoben worden. Zudem war der 31-Jährigen das Recht auf Freizügigkeit aberkannt worden.

Obwohl der ungarischen Staatsangehörigen diese Entscheidung bekannt gewesen war, versuchte sie, mit ihrem Fahrzeug unbehelligt nach Deutschland zu gelangen. Aufgrund ihrer Wiedereinreise in die Bundesrepublik sind nun 357 Tage Restfreiheitsstrafe fällig geworden. Die Rosenheimer Bundespolizisten lieferten die Verhaftete in die Justizvollzugsanstalt Aichach ein.

Quelle: Bundespolizeidirektion München, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)