Blaulicht BW: Polizei warnt vor falschen Inkassoschreiben

Polizeiauto auf der Straße

Remchingen, Wiernsheim (ddna)

Vermeintliche Inkasso – Büros zum Beispiel aus Berlin oder Hamburg versuchen aktuell, sich durch Betrug Geld zu verschaffen.

Die Masche ist bekannt: Die betroffenen Verbraucher erhalten ein fingiertes Inkassoschreiben.

Die Schreiben selbst täuschen vor, es seien Forderungen aus einem Dienstleistungsvertrag im Bereich Lotto offen.

Neben der Hauptforderung macht der Absender Mahnkosten und vorgerichtliche Inkassokosten geltend. Die Gesamtkosten von etwa 320 Euro soll der Verbraucher auf ein Konto überweisen.

Um Druck auf die Verbraucher zu machen, werden mit weiteren Mahnbescheiden, Zwangsvollstreckungen sowie Pfändungen gedroht.

Die Polizei rät in solchen Fällen, keinesfalls auf diese Anschreiben zu reagieren oder gar zu bezahlen. Wer bereits überwiesen hat, soll Anzeige bei der Polizei erstatten.

Weitere Präventionshinweise finden Sie unter www.polizei-beratung.de

Generell gilt, Zahlungsaufforderungen von Unbekannten kritisch zu prüfen.

Machen Sie sich bewusst: Wenn Sie nicht an einer Lotterie teilgenommen haben, können Sie auch nichts gewonnen haben!

Sichern Sie sich ab, indem Sie einen angeblichen Vertragsabschluss widerrufen und wegen arglistiger Täuschung anfechten. Verbraucherzentralen bieten dazu Musterschreiben an. Diese gibt es in den Beratungsstellen der Verbraucherzentralen sowie im Internet.

Die Verbraucherzentralen stehen Ihnen unter www.verbraucherzentrale.de. als Ansprechpartner zur Verfügung.

Oftmals kann auch eine Internetrecherche hilfreich sein.

Banu Kalay, Pressestelle

Quelle: Polizeipräsidium Pforzheim, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Matthias Koprek