Unfall BW: Zweiradunfälle im Bereich des Polizeipräsidium Offenburg

Offenburg (ddna)

Das herrliche Wetter am Sonntag zog zahlreiche Zweiradfahrer ins Freie, wobei einige Ausfahrten im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidium Offenburg von Unfällen überschattet wurden.

In Oberkirch übersah am Vormittag ein 47-jähriger Autofahrer an der Kreuzung Eisenbahnstraßechallee einen Radfahrer und prallte mit ihm zusammen. Der Radfahrer wurde glücklicherweise nur leicht verletzt.

Zur gleichen Zeit stürzte der 61-jährige Fahrer einer Yamaha im Kreisverkehr L87 / Maiwaldkreuzung aufgrund eines Fahrfehlers und verletzte sich. Er wurde stationär ins Klinikum Achern eingeliefert.

Ebenfalls am Vormittag stürzte eine 27-jährige Inlinerin aus eigenem Verschulden auf dem nagelneuen Radweg entlang der L91 zwischen Marlen und Eckartsweier. Die junge Dame wurde ins Ortenauklinikum Kehl eingeliefert.

Am Mittag stürzte eine 65-jährige Radfahrerin in Bühlertal im Bereich Bildeiche auf einem Waldweg ohne Fremdeinwirkung. Womöglich hat sie ihr Fahrradhelm von schwereren Verletzungen bewahrt. Dennoch musste sie ins Klinikum Bühl eingeliefert werden.

Über einen tödlichen Mountainbike – Unfall in Oberwolfach und einen schweren Motorradunfall in Ettenheim wurde gesondert berichtet.

/ CBR

Quelle: Polizeipräsidium Offenburg, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Unfälle in Baden-Württemberg gehen zurück

Weniger Unfälle als im ersten Halbjahr 2020 gab es seit Beginn der amtlichen Statistik noch nie – und die Unfallstatistik wurde schon 1953 eingeführt!

Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl zu den Halbjahreszahlen: „Die Anzahl der Verkehrstoten und der auf baden-württembergischen Straßen verletzten Bürgerinnen und Bürger ist auf historischen Tiefständen. Natürlich ist diese Entwicklung in großen Teilen auf die Corona-Pandemie und das damit verbundene verringerte Verkehrsaufkommen zurückzuführen.

Bemerkenswert sind die gesunkenen Unfallzahlen auf jeden Fall: im ersten Halbjahr 2019 von 161.817 auf 126.198 im ersten Halbjahr 2020 (minus 22%). Weniger schön: Bei diesen Crashs wurden 14.618 Personen leicht (- 21,1%) und 3.352 Personen schwer verletzt (- 12,9%). 146 Menschen (- 31,8%) starben auf Baden-Württembergs Straßen.

Matthias Nemack