Blaulicht Sachsen: Ohne Fahrkarte im Zug und per Haftbefehl gesucht

Symbolbild; Quelle: Bundespolizei

Am Mittwochabend, den 25. Mai 2022, wurde bei einer Fahrscheinkontrolle im Zug von Dresden nach Görlitz ein Mann ohne Fahrkarte festgestellt. Beim Halt am Bahnhof Görlitz unterzog eine Streife der Bundespolizei den Mann einer Personenkontrolle. Da der Kontrollierte nach eigenen Angaben seinen Ausweis nicht mit sich führt, gab er mündlich seinen Namen an. Zur weiteren Klärung wurde er mit auf die Dienststelle genommen. Schnell stand fest, dass der zuvor von ihm angegebene Name falsch war, denn die Beamten fanden bei der Durchsuchung den Ausweis des 39-jährigen Polen. Bei der Überprüfung der Personalien schlug der Fahndungscomputer gleich zweimal an. Der 39-Jährige wurde von der Staatsanwaltschaft Mannheim mit einem Haftbefehl wegen des Versuchs des Totschlags gesucht. Demnach muss der Verurteilte noch eine Restfreiheitsstrafe von 274 Tagen verbüßen. Zudem wurde gegen ihn ein Einreise – und Aufenthaltsverbot in die Bundesrepublik erlassen und er hätte er gar nicht nach Deutschland einreisen dürfen. Gegen den Polen wurde Anzeige wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Freizügigkeitsgesetz, Erschleichen von Leistungen sowie eine Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen falscher Namensangabe erstattet. Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen, wurde der 39-Jährige in die Justizvollzugsanstalt eingeliefert.


Quelle: Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

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