Unfall BW: POL-Frontalzusammenstoß auf der Calwer Straße

Pforzheim (ddna)

Am Samstag Nachmittag, gg. 14:15 Uhr, kam es zwischen einem Renault Twingo und einem Ford Kuga auf der Calwer Straße in Höhe des Anwesens Nummer 126 zu einem Zusammenstoß. Eine 44-jährige Renault – Fahrerin bog von der untergeordneten Liebeneckstraße nach links auf die Calwer Straße ab und befuhr zunächst den falschen Fahrstreifen. Deshalb kam es mit dem Ford Kuga, welcher auf der Calwer Straße in stadtauswärtige Richtung unterwegs war, zu einem Zusammenstoß. Die Renault – Fahrerin wurde erheblich verletzt in ein örtliches Krankenhaus gebracht. Die 27-jährige Ford – Fahrerin und ihr drei jähriges Kind wurden zum Glück nur leicht verletzt. Die Fahrzeuge wurden total beschädigt und mussten abgeschleppt werden. Es entstand Sachschaden in Höhe von ca. 16.000 EuroO. Während der Unfallaufnahme musste die Calwer Straße zwischen den Einmündungen Jahnstraße und Kallhardtbrücke bis gegen 16 Uhr voll gesperrt werden. Die örtliche Umleitung war über die Bleichstraße eingerichtet.

2 RTW, ein Notarzteinsatzfahrzeug und die Feuerwehr Pforzheim mit 2 Fahrzeugen und 9 Kräften waren neben vier Streifenbesatzungen der Polizei im Einsatz. Der Unfall wurde durch die Verkehrspolizeiinspektion Pforzheim aufgenommen.

Harald Huber

Führungs – und Lagezentrum

Quelle: Polizeipräsidium Pforzheim, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Weniger Unfälle in Baden-Württemberg

Seit 1953 die offizielle Statistik für unser Bundesland eingeführt wurde, gab es noch nie so wenig Unfälle wie im ersten Halbjahr 2020!

Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl zu den Halbjahreszahlen: „Die Anzahl der Verkehrstoten und der auf baden-württembergischen Straßen verletzten Bürgerinnen und Bürger ist auf historischen Tiefständen. Natürlich ist diese Entwicklung in großen Teilen auf die Corona-Pandemie und das damit verbundene verringerte Verkehrsaufkommen zurückzuführen.

Bemerkenswert sind die gesunkenen Unfallzahlen auf jeden Fall: im ersten Halbjahr 2019 von 161.817 auf 126.198 im ersten Halbjahr 2020 (minus 22%). Klarer Wermutstropfen: Bei diesen Crashs wurden 14.618 Personen leicht (- 21,1%) und 3.352 Personen schwer verletzt (- 12,9%). 146 Menschen (- 31,8%) starben auf Baden-Württembergs Straßen.

Ulrike Dietz