Unfall NRW: Rennradfahrer schwer verletzt

Gütersloh (ddna)

Am Mittwochnachmittag (22. Juni 2022) kam es auf dem Wichlinghauser Weg zu einem schweren Verkehrsunfall.

Zum Unfallzeitpunkt befuhr ein 40- jähriger Rennradfahrer aus Bielefeld den Wichlinghauser Weg stadtauswärts. Zeitgleich befuhr eine 79-jährige Borgholzhausenerin mit einem Ford den Wichlinghauser Weg in entgegengesetzter Richtung. In Höhe eines Reiterhofs kam es zu einem Zusammenstoß zwischen dem Radfahrer und der Autofahrerin. Eigenen Angaben nach, wurde die Autofahrerin durch die Sonne geblendet. Der 40-jährige Mann erlitt bei dem Unfall schwere Verletzungen. Mit einem Rettungswagen wurde er in ein Bielefelder Krankenhaus gefahren. Zum Unfallzeitpunkt trug der Fahrradfahrer einen Schutzhelm. Das Fahrrad des Bielefelders wies starke Beschädigungen auf. Das Vorderrad und der Lenker waren gebrochen. Die Autofahrerin blieb unverletzt. An ihrem Ford entstand nicht unerheblicher Sachschaden. Unter anderem war die Windschutzscheibe gerissen.

Quelle: Polizei Gütersloh, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Ein schöner Tiefst-Stand: seit 1953 hat es nie weniger Verkehrstote gegeben als in 2019. Trotzdem ist jeder Tote ein Verkehrsopfer zu viel: 458 Menschen starben 2019, 32 weniger als 2018.

Aber immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar. Das ist kein Pech oder Schicksal, sondern oft Gedankenlosigkeit und Leichtsinn“ so Innenminister Herbert Reul. Das Ziel sei es, dass im Jahr 2050 nur noch im schlimmen Ausnahmefall ein Mensch durch einen Autounfall getötet wird.

Vermeidbare Unfälle mit Todesopfern – dazu zählte die Polizei in 2019 in 97 Fällen zu schnelles Fahren, bei 39 Menschen wurde Alkohol- oder anderer Drogenmissbrauch festgestellt, 31 Getötete waren nicht angeschnallt und in einem Fall hatte das Opfer beim Fahren mit dem Handy telefoniert. Insgesamt gab es 2019 in Nordrhein-Westfalen rund 679.000 Unfälle – das sind 1800 pro Tag!

Verkehrsunfall mit Kind“ ist die schlimmste Alarmierung auch für hartgesottene Rettungskräfte: in 5 Fällen kam 2019 jede Hilfe zu spät.

Matthias Nemack