Blaulicht NRW: E- Scooter – Fahrer nach Zusammenprall mit VW in Klinik eingeliefert – beide Fahrer alkoholisiert

Köln (ddna)

Nach dem Zusammenstoß mit einem VW Golf am Freitagabend (1. Juli 2022) in Leverkusen – Wiesdorf ist ein 59 Jahre alter Fahrer eines E-Scooters mit einer Kopfverletzung in ein Krankenhaus eingeliefert worden. Da sowohl bei dem 59-Jährigen, als auch bei dem Autofahrer (39) den Alkoholtester einen Wert von über 1 Promille anzeigte, ordneten die Einsatzkräfte bei beiden Männern Blutproben an. Den Führerschein des 39-Jährigen, dem nun ein Fahrverbot droht, stellten die Beamten sicher. Sie fertigten außerdem gegen die aus Leverkusener stammenden Fahrer Anzeigen wegen einer Straßenverkehrsgefährdung infolge von Alkoholgenuss.

Zeugenaussagen zufolge war der 59-Jährige mit seinem E-Scooter am Abend von der Straße Im Burgfeld kommend nach links auf die Rathenaustraße abgebogen, wo er im Einmündungsbereich mit dem vorfahrtsberechtigten VW Golf zusammenstieß, der in Richtung Schlebusch fuhr.

Quelle: Polizei Köln, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Ein schöner Tiefst-Stand: seit 1953 hat es nie weniger Verkehrstote gegeben als in 2019. Auch wenn 2019 32 Menschen weniger bei Verkehrsunfällen ums Leben kamen, es waren immer noch 458 Todesopfer.

Auch wenn die Entwicklung gut ist, mahnt Innenminister Herbert Reul: „Immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar“. Deswegen sei das Ziel seiner Politik, die Zahl der Verkehrstoten in NRW bis 2050 fast auf Null zu senken.

Vermeidbare Unfälle mit Todesopfern – dazu zählte die Polizei in 2019 in 97 Fällen zu schnelles Fahren, bei 39 Menschen wurde Alkohol- oder anderer Drogenmissbrauch festgestellt, 31 Getötete waren nicht angeschnallt und in einem Fall hatte das Opfer beim Fahren mit dem Handy telefoniert. 1.800 pro Tag krachte es in Nordrhein-Westfalen 2019 – insgesamt nahm die Polizei 679.000 Unfälle auf.

Am schlimmsten auch für die Rettungskräfte: wenn Kinder bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt oder sogar getötet werden. In 5 Fällen konnten Sanitäter und Ärzte 2019 für die Kinder nichts mehr tun.