Blaulicht BW: Mit überhöhter Geschwindigkeit Unfälle verursacht und Verkehrsteilnehmer gefährdet – Zeugen gesucht

Symbolbild: Atemalkoholtest

Stuttgart – Ostlingenchheim (ddna)

Polizeibeamte haben am Sonntagnachmittag (3. Juli 2022) einen 19 Jahre alten Mann festgenommen, der im Verdacht steht, ohne einen Führerschein zu besitzen mit einem gestohlenen Auto unterwegs gewesen zu sein und die Anhaltesignale der Polizei missachtet zu haben. Ein Anwohner verständigte gegen 15:15 Uhr die Polizei, nachdem ihm eine blaue Mercedes A- Klasse aufgefallen war, an der sich offenbar keine Kennzeichen befanden und die öfter mit überhöhter Geschwindigkeit die Abelsbergstraße auf – und abgefahren war. Die alarmierte Streife stellte daraufhin das beschriebene Fahrzeug in der Hackstraße fest und forderte den Fahrer zum Anhalten auf, was der Fahrer offenbar missachtete. Sie verfolgten das Fahrzeug über die Rotenbergstraße und die Talstraße auf die Bundesstraße 10 in Richtung Esslingen, wo der Autofahrer seine Fahrt auf der Bundesstraße 313 in Richtung Nürtingen und schließlich auf der Bundesautobahn 8 in Richtung München fortsetzte. Den Beamten gelang es in der Folge neben den Mercedes zu fahren und den Autofahrer zum Anhalten zu bewegen. Er stellte sein Fahrzeug auf dem Standstreifen etwa auf Höhe Kirchheim unter Teck ab, wo ihn die Polizisten widerstandslos festnahmen. Offenbar ist der 19- jährige Autofahrer nicht im Besitz eines Führerscheins. Ersten Ermittlungen zufolge soll der 19- jährige Autofahrer in der Vergangenheit bereits öfter Fahrzeuge unbefugt in Gebrauch genommen haben. Die Ermittlungen zu der Herkunft der blauen A-Klasse dauern derzeit noch an. Die Beamten brachten den jungen Mann zunächst in eine psychiatrische Klinik. Auf Haftbefehlsantrag der Staatsanwaltschaft wurde der deutsche Staatsangehörige im Laufe des Montags (4. Juli 2022) einem Richter vorgeführt, welcher die Unterbringung in einem psychiatrischem Krankenhaus anordnete. Auf der Fahrt soll der 19-Jährige mehrere Unfälle verursacht und Verkehrsteilnehmer gefährdet haben. Zeugen sowie gefährdete und geschädigte Personen werden deshalb gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189903500 an die Beamtinnen und Beamten des Polizeireviers 5 Ostendstraße zu wenden.

Quelle: Polizeipräsidium Stuttgart, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Weniger Unfälle in Baden-Württemberg

Seit 1953 die offizielle Statistik für unser Bundesland eingeführt wurde, gab es noch nie so wenig Unfälle wie im ersten Halbjahr 2020!

Die Anzahl der Verkehrstoten und der auf baden-württembergischen Straßen verletzten Bürgerinnen und Bürger auf historischen Tiefständen. Natürlich ist diese Entwicklung in großen Teilen auf die Corona-Pandemie und das damit verbundene verringerte Verkehrsaufkommen zurückzuführen“, sagte Innenminister Thomas Strobl bei der Vorstellung der Halbjahresstatistik.

Das Sinken der Unfallzahlen ist auf jeden Fall beachtlich: im ersten Halbjahr 2019 von 161.817 auf 126.198 im ersten Halbjahr 2020 (minus 22%). Weniger schön: Die Zahl der Todesopfer ist mit 146 immer noch um 146 zu hoch. Weitere 19.000 Menschen wurden schwer- oder leichtverletzt.

Blaulicht Redaktion
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