Luftqualität in Altona moderat.

(digitaldaily.de) In Altona gibt es vier Luftmess-Stationen.
Während die Station Hamburg Stresemannstraße heute Morgen einen Feinstaub-Wert von 18 Mikrogramm pro Kubikmeter (µg/m³) und einen Stickstoffdioxid-Wert von 50 Mikrogramm pro Kubikmeter (µg/m³) gemessen hat, hat die Station Hamburg Max-Brauer-Allee II (Straße) heute Morgen einen Feinstaub-Wert von 21 Mikrogramm pro Kubikmeter (µg/m³) und einen Stickstoffdioxid-Wert von 49 Mikrogramm pro Kubikmeter (µg/m³) erfasst.
Insgesamt gilt damit für Altona: Während kurze Aufenthalte und Aktivitäten im Freien unschädlich sind, sollten vor allem vorgeschädigte Personen (Asthma, Allergiker, etc) lang andauernde Aufenthalte im Freien vermeiden.

#Warum kann Stickstoffdioxid ein Problem sein?

In Ballungsgebieten und Großstädten wird das Reizgas Stickstoffdioxid (NO₂) vor allem durch den Autoverkehr verursacht (bis zu 80%), mit einem weit geringeren Anteil auch durch veraltete Heizungsanlagen. Die in der Kritik stehenden Dieselmotoren machen dabei einen Großteil der Belastung aus, die von PKW ausgelöst wird: rund 70% der NO₂-Belastung gehen auf Kosten der Dieselmotoren. Nicht unumstritten sind die „Grenzwerte“ für die Luftbelastungen. Diese Grenzwerte sind von der Weltgesundheitsorganisation empfohlen worden und liegen aktuell bei Stickstoffdioxid bei maximal 40 Mikrogramm pro Kubikmeter (µg/m³) im Jahresdurchschnitt und bei maximal 200 Mikrogramm pro Kubikmeter (µg/m³) im 1-Stundendurchschnitt. Stickstoffdioxid kann unsere Atemwege reizen und schwächen.

#Luftwerte überschreiten Jahreshöchstgrenze

Im Monat Juli lag für die Station Hamburg Stresemannstraße der Durchschnittswert der Stickstoffdioxidkonzentration in der Luft bei 52 Mikrogramm pro Kubikmeter und somit überhalb des vorgeschriebenen Jahresdurchschnittsgrenzwertes.

#Und so sieht’s außerhalb von Altona aus
Über alle Stadtteile hinweg weist Hamburg insgesamt eine gute Luftqualität auf.

#Luftqualität-Entwicklung vorrausichtlich positiv

Das Wetteramt sagt für Altona ein Hochdruckgebiet und Wind aus West vorher. Bei dieser Wetterlage könnte sich die Luftqualität leicht verbessern.

(Luftdaten: UBA, Wetterdaten: DWD)

Manuela Hennig
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