Saubere Luft in Wandsbek

(digitaldaily.de) Im Stadtteil Wandsbek erfasste die Station Hamburg Bramfeld heute Morgen einen Ozon-Wert von 13 Mikrogramm pro Kubikmeter (µg/m³) und einen Stickstoffdioxid-Wert von 7 Mikrogramm pro Kubikmeter (µg/m³), der einer sehr guten Luftqualität entspricht.
Gesundheitlich nachteilige Wirkungen sind nicht zu erwarten. Aktivitäten im Freien können bedenkenlos ausgeübt werden.

#Warum kann Ozon ein Problem sein?

Ozon, O3 abgekürzt, ist ein farbloses, giftiges Gas, das Erkrankungen der Atemwege verursachen kann. Bei körperlicher Belastung, wie beispielsweise bei Sport, sind die gesundheitsschädlichen Effekte verstärkt. Viele Wissenschaftler sind überzeugt, dass Ozon auch Krebs auslösen kann. Es steht fest, dass sogar Pflanzen durch einen zu hohen Ozonanteil in der Luft geschädigt werden. Über einen längeren Zeitraum sollen deswegen Werte von 120 Mikrogramm pro Kubikmeter (μg/m³) im 8-Stundenmittelwert nicht überschritten werden. Ab den Schwellwerten 180 μg/m³ und 240 μg/m³ besteht ein stark erhöhtes Risiko für die Gesundheit der Bevölkerung.

#Luftwerte unter Höchstgrenze

Im Monat Juli lag für die Station Hamburg Bramfeld der Durchschnittswert der Ozonkonzentration in der Luft bei 105 Mikrogramm pro Kubikmeter und somit unterhalb des vorgeschriebenen Jahresdurchschnittsgrenzwertes.

#Wandsbek im Vergleich
Die 12 km entfernte Station Hamburg Sternschanze hat in der gleichen Zeit ein wenig bessere Messwerte registriert.
Über alle Stadtteile hinweg weist Hamburg insgesamt eine gute Luftqualität auf.

#Tief durchatmen ohne Sorgen

Die Wetterexperten sagen für Wandsbek ein Hochdruckgebiet und Wind aus West vorher. Entsprechend ist weiterhin mit guter Luftqualität zu rechnen.

(Luftdaten: UBA, Wetterdaten: DWD)

Alexander Trisko