Unfall Niedersachsen: Nach tödlichem Bahnunfall in Ermittlungen dauern an

Oldenburg (ddna)

Nach dem schweren Bahnunfall in Liethe (Gemeinde Rastede, Landkreis Ammerland) hat die Polizei die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.

Der Unfall hatte sich am Mittwoch gegen Vormittag ereignet. Ein 52-jähriger Mann aus dem Landkreis Ammerland war mit einem Lkw auf der Wilhelmshavener Straße in Richtung Norden unterwegs. Direkt auf dem Bahnübergang „Liethe“ kam es zum Zusammenprall mit einem in Richtung Wilhelmshaven fahrenden Zug der Nordwestbahn. Bei der Kollision wurde der 52-jährige Fahrer des Lkw aus seinem Fahrzeug herausgeschleudert und erlitt so erhebliche Verletzungen, dass er noch am Unfallort verstarb.

Die Nordwestbahn kam 200 Meter nach der Kollision zum Stehen. Die 200 Fahrgäste des Zuges blieben körperlich unverletzt, einige Personen standen jedoch unter Schock.

Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten sperrten die Wilhelmshavener Straße sowie die Bahnstrecke Oldenburghelmshaven ab. Die Fahrgäste der verunfallten Bahn wurden aus dem Zug evakuiert und zu einer Sammelstelle gebracht.

Die Bahnstrecke wurde erst am Abend wieder freigegeben. Letzte Aufräumarbeiten an der Strecke können voraussichtlich am heutigen Tag abgeschlossen werden.

Auf dem Bahnübergang ist derzeit eine Baustelle eingerichtet. Die automatische Beschrankung ist außer Betrieb, die Sperrung des Übergangs erfolgt grundsätzlich manuell. Wie es zu dem tragischen Unfall kommen konnte, ist derzeit nicht bekannt und Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.

(991323)

Quelle: Polizeiinspektion Oldenburg – Stadt / Ammerland, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Alexander Trisko