Starke Nachfrage verteuert Immobilien in Friedrichshain-Kreuzberg

In Friedrichshain-Kreuzberg steigen die Preise für Eigentumswohnungen weiter.
Dies ergibt eine Auswertung für mehr als 90% der Angebotsmieten und Angebotspreise in dieser Woche. Im Vergleich zur Vorjahreswoche sind die Preise im Durchschnitt um 4,6 Prozent nach oben geschossen.

Unabhängig von der Wohnungsgröße müssen in Friedrichshain-Kreuzberg mit Stand von heute 5.663 Euro pro Quadratmeter gezahlt werden.

Mieten weiter auf Rekordkurs in Friedrichshain-Kreuzberg

Für den Stadtteil Friedrichshain-Kreuzberg sehen die Mietpreisveränderungen im Detail wie folgt aus:

  • Wohnungen unter 40 Quadratmeter: durchschnittlicher Angebotspreis diese Woche 19,61 Euro pro Quadratmeter, in der Vorjahreswoche 18,25 Euro (+7,4 %)
  • Wohnungen zwischen 40-60 Quadratmeter: durchschnittlich 15,44 Euro/Quadratmeter, Vorjahreswoche 13 Euro (+18,8 %)
  • Wohnungen zwischen 60-90 Quadratmeter: durchschnittlich 16,35 Euro/Quadratmeter, Vorjahreswoche 11,90 Euro (+37,4 %)
  • Wohnungen zwischen 90-120 Quadratmeter: durchschnittlich 14,44 Euro/Quadratmeter, Vorjahreswoche 14,31 Euro (+0,9 %)
  • Wohnungen größer als 120 Quadratmeter: durchschnittlich 18,31 Euro/Quadratmeter, Vorjahreswoche 16,58 Euro (+10,4 %)

Aktuell: Kaufpreise für Häuser niedriger

In Friedrichshain-Kreuzberg gibt es zur Zeit nur drei Häuser zu kaufen. Deswegen sind Vergleichszahlen mit Vorsicht zu genießen.

Vergleicht man diese Woche mit der vor einem Jahr, kommt man auf einen Preisunterschied von -33,1 Prozent: Durchschnittlich 5.001 Euro pro Quadratmeter werden für die Häuser in Friedrichshain-Kreuzberg verlangt, die in dieser Woche im Angebot sind.

Welche Veränderungen gibt es auf dem Markt für Miet- und Eigentumswohnungen?

So hat sich das Angebot an Miet- und Eigentumswohnungen innerhalb der vergangenen 12 Monate in Friedrichshain-Kreuzberg entwickelt:

  • Angebot an Mietwohnungen in dieser Woche und im Vorjahr: 445 zu 510 (-12,7 %)
  • Angebot an Eigentumswohnungen in dieser Woche und im Vorjahr: 200 zu 230 (-13 %)
Ulrike Dietz