Bewohner von Wandsbek können beruhigt durchatmen

(digitaldaily.de) Im Stadtteil Wandsbek meldete die Luftmess-Station Hamburg Bramfeld heute Morgen einen Ozon-Wert von 17 Mikrogramm pro Kubikmeter (µg/m³) und einen Stickstoffdioxid-Wert von 13 Mikrogramm pro Kubikmeter (µg/m³), der einer sehr guten Luftqualität entspricht.
Einfach rausgehen ohne negative Auswirkungen befürchten zu müssen, weder beim Sport noch bei der Gartenarbeit: eine „sehr gute Luftqualität“ machts möglich.

#Warum kann Ozon ein Problem sein?

Mit einer zu hohen Ozon-Belastung sollte man nicht spaßen: das farblose giftige Gas kann die Gesundheit schädigen, vor allem, wenn es an den Atemwegen schon Vorerkrankungen gibt. Viele Wissenschaftler sind überzeugt, dass Ozon auch Krebs auslösen kann. Es steht fest, dass sogar Pflanzen durch einen zu hohen Ozonanteil in der Luft geschädigt werden. Langfristig sollen deswegen zum Schutz der Gesundheit Werte von 120 Mikrogramm pro Kubikmeter (μg/m³) im 8-Stundenmittelwert nicht überschritten werden. Ab den Schwellwerten 180 μg/m³ und 240 μg/m³ besteht ein stark erhöhtes Risiko für die Gesundheit der Bevölkerung.

#Luftwerte bleiben unter Jahreshöchstgrenze

Im Monat Juli lag für die Station Hamburg Bramfeld der Durchschnittswert der Ozonkonzentration in der Luft bei 69 Mikrogramm pro Kubikmeter und somit unterhalb des vorgeschriebenen Jahresdurchschnittsgrenzwertes.

#Wandsbek im Vergleich
Die 12 km entfernte Station Hamburg Sternschanze hat in der gleichen Zeit leicht bessere Messwerte registriert.
Über alle Stadtteile hinweg weist Hamburg insgesamt eine sehr gute Luftqualität auf.

#Auch weiterhin unbesorgt durchatmen

Die Wetterexperten erwarten für Wandsbek ein Hochdruckgebiet und Wind aus West. Bei dieser Wetterlage ist nicht zu erwarten, dass sich die Qualität der Luft verschlechtert.

(Luftdaten: UBA, Wetterdaten: DWD)

Matthias Koprek