Blaulicht BW: (VS-Schwenningen/Schwarzwald – Baar-Kreis) Betrunkene Autofahrerin baut Unfall

VS-Schwenningen (ddna)

Eine betrunkene Autofahrerin hat am Samstagabend auf der Kreisstraße 5734 zwischen Rietheim und Pfaffenweiler einen Unfall gebaut. Eine 37-jährige Frau war mit einem Fiat 500 von Rietheim Herkommend in Richtung Pfaffenweiler unterwegs. In einer langgezogenen Rechtskurve überholte die Frau ein vor ihr fahrendes Auto. Beim Überholvorgang verlor die 37-Jährige die Kontrolle über den Fiat und kam nach links von der Straße ab. Hierbei schanzte der Wagen über einen leicht erhöhten Waldweg, überschlug sich und blieb auf der Beifahrerseite neben der Straße in Richtung Rietheim liegen. Die 37-Jährige und ihr 29-jähriger Mitfahrer verletzten sich dabei leicht. Ein Rettungswagen brachte die Verletzten in eine Klinik. Am Fiat entstand ein Schaden in Höhe von rund 8.000 Euro. Bei der Unfallaufnahme stellten die Beamten Alkoholgeruch bei der 37-Jährigen fest. Ein Alkoholtest mit einem Wert von über 1,7 Promille bestätigte den Verdacht. Die Frau musste daraufhin eine Blutprobenentnahme abgeben. Ihren Führerschein behielten die Polizisten ein. Sie erwartet nun eine Anzeige wegen des Fahrens unter Alkoholeinfluss und des dabei verursachten Unfalls.

Quelle: Polizeipräsidium Konstanz, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Weniger Unfälle in Baden-Württemberg

1953 startete in unserem Bundesland die amtliche Unfallstatistik und die gute Nachricht: Noch nie gab es seitdem so wenig Unfälle wie im ersten Halbjahr 2020!

Die Anzahl der Verkehrstoten und der auf baden-württembergischen Straßen verletzten Bürgerinnen und Bürger auf historischen Tiefständen. Natürlich ist diese Entwicklung in großen Teilen auf die Corona-Pandemie und das damit verbundene verringerte Verkehrsaufkommen zurückzuführen“, sagte Innenminister Thomas Strobl bei der Vorstellung der Halbjahresstatistik.

Der Rückgang bei den Unfällen in BaWü ist beeindruckend: im ersten Halbjahr 2019 von 161.817 auf 126.198 im ersten Halbjahr 2020 (minus 22%). Klarer Wermutstropfen: 146 Menschen wurden bei Unfällen auf den Straßen unseres Bundeslandes getötet, rund 19.000 verletzt.