Saubere Luft in Wandsbek

(digitaldaily.de) Im Stadtteil Wandsbek meldete die Station Hamburg Bramfeld heute Morgen einen Ozon-Wert von 29 Mikrogramm pro Kubikmeter (µg/m³) und einen Stickstoffdioxid-Wert von 11 Mikrogramm pro Kubikmeter (µg/m³), der einer sehr guten Luftqualität entspricht.
„Sehr gut“ bedeutet, dass man keine Auswirkungen auf die Gesundheit befürchten muss und alle Anstrengungen im Freien auch ohne Folgen bleiben: ob Joggen oder Arbeit im Straßenbau.

#Warum kann Ozon ein Problem sein?

Wenn die Ozon-Werte zu hoch sind, sollte man heftige Anstrengungen im Freien besser vermeiden, denn Ozon kann dazu führen, dass die Atemwege erkranken. Das „O3“ abgekürzte farblose Gas ist giftig und kann deswegen in zu hoher Konzentration der Gesundheit richtig schaden. Viele Wissenschaftler sind überzeugt, dass Ozon auch Krebs auslösen kann. Es steht fest, dass sogar Pflanzen durch einen zu hohen Ozonanteil in der Luft geschädigt werden. Über einen längeren Zeitraum sollen deswegen Werte von 120 Mikrogramm pro Kubikmeter (μg/m³) im 8-Stundenmittelwert nicht überschritten werden. Ab den Schwellwerten 180 μg/m³ und 240 μg/m³ besteht ein stark erhöhtes Risiko für die Gesundheit der Bevölkerung.

#Luftwerte unter Höchstgrenze

Im Monat Juli lag für die Station Hamburg Bramfeld der Durchschnittswert der Ozonkonzentration in der Luft bei 108 Mikrogramm pro Kubikmeter und somit unterhalb des vorgeschriebenen Jahresdurchschnittsgrenzwertes.

#Und so sieht’s außerhalb von Wandsbek aus
Die 12 km entfernte Station Hamburg Sternschanze hat in der gleichen Zeit deutlich bessere Messwerte registriert.
Über alle Stadtteile hinweg weist Hamburg insgesamt eine gute Luftqualität auf.

#Tief Luftholen kein Problem

Die Wetterexperten sagen für Wandsbek ein Hochdruckgebiet und Wind aus Süd vorher. Bei dieser Wetterlage ist nicht zu erwarten, dass sich die Qualität der Luft verschlechtert.

(Luftdaten: UBA, Wetterdaten: DWD)

Manuela Hennig
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