Baden-Württemberg (Mannheim): Schwerer Verkehrsunfall auf der B45, Unfallstelle geräumt – PM Nr. 2

Symbolbild; Quelle: Bundespolizei

Nach dem Verkehrsunfall am Morgen auf der B45 zwischen Mauer und Meckesheim ist die Unfallstelle wieder geräumt.

Den bisherigen Erkenntnissen nach befuhr ein Transporter mit zwei Erwachsenen und zwei Schulkindern die B45 in Richtung Sinsheim. Auf Höhe der Einmündung zur Industriestraße fuhr ein 40-Jähriger und einem 46-jährigen Beifahrer mit seinem Kleintransporter auf die Bundesstraße auf und übersah offenbar das mit vier Personen besetzte Fahrzeug.

Im Zuge deren Kollision wurden sowohl die Beifahrerin des Transporters, als auch der Unfallverursacher und dessen Beifahrer schwer verletzt und mussten in umliegende Krankenhäuser eingeliefert werden. Die beiden Schulkinder kamen mit leichten Verletzungen davon, während der Transporter-Fahrer mit den Schulkindern im Fahrzeug unverletzt blieb.

Die Gesamtschadenshöhe kann noch nicht beziffert werden. Während der Unfallaufnahme und der damit verbundenen Umleitung des Verkehrs kam es zu keinen nennenswerten Beeinträchtigungen.

Augenzeugen des Unfalls werden gebeten, sich mit der Verkehrspolizei in Heidelberg, Tel.: 0621 / 174-4111, in Verbindung zu setzen.

Quelle: Polizeipräsidium Mannheim, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Weniger Unfälle in Baden-Württemberg

1953 startete in unserem Bundesland die amtliche Unfallstatistik und die gute Nachricht: Noch nie gab es seitdem so wenig Unfälle wie im ersten Halbjahr 2020!

Die Anzahl der Verkehrstoten und der auf baden-württembergischen Straßen verletzten Bürgerinnen und Bürger ist auf historischen Tiefständen.“, betonte Innenminister Thomas Strobl, schränkte aber auch ein: „Natürlich ist diese Entwicklung in großen Teilen auf die Corona-Pandemie und das damit verbundene verringerte Verkehrsaufkommen zurückzuführen.

Das Sinken der Unfallzahlen ist auf jeden Fall beachtlich: Die Zahlen gingen von 161.817 in der ersten Jahreshälfte 2019 auf 126.198 in den ersten sechs Monaten 2020 zurück (22% weniger). Weniger schön: Die Zahl der Todesopfer ist mit 146 immer noch um 146 zu hoch. Weitere 19.000 Menschen wurden schwer- oder leichtverletzt.