Nordrhein-Westfalen (Gütersloh): 91-jähriger Pedelecfahrer bei Pkw-Kollision verletzt

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Gütersloh (MK) – Am Mittwochmorgen kam es im Stadtgebiet auf der Straße Unter den Ulmen zu einem Verkehrsunfall zwischen einem 91-jährigen Radfahrer und einem 78-jährigen Pkw-Fahrer. Den Ermittlungen an der Unfallstelle zufolge, befuhr der 91-jährige Gütersloher mit seinem Pedelec die Bogenstraße und beabsichtigte die Straße Unter den Ulmen zu queren. Zeitgleich näherte sich ein 78-jähriger Gütersloher mit einem Mercedes fahrend in Richtung Blessenstätte. Bei dem Querungsversuch des Radfahrers kam es in der Folge zur Kollision.


Aufgrund der festgestellten Verletzungen transportierte der verständigte Rettungsdienst den 91-Jährigen zur weiteren stationären Behandlung und Untersuchungen in ein Gütersloher Klinikum. Der Mercedes-Fahrer blieb unverletzt. Es entstand geringer Sachschaden.

Quelle: Polizei Gütersloh, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Ein schöner Tiefst-Stand: seit 1953 hat es nie weniger Verkehrstote gegeben als in 2019. Auch wenn 2019 32 Menschen weniger bei Verkehrsunfällen ums Leben kamen, es waren immer noch 458 Todesopfer.

Das ist ein echter Erfolg. Aber immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar“, meint Innenminister Herbert Reul. Bis 2050 soll es laut Reul gelingen, dass nur noch in ganz seltenen Fällen ein Mensch durch einen Verkehrsunfall getötet wird.

Vermeidbare Unfälle mit Todesopfern – dazu zählte die Polizei in 2019 in 97 Fällen zu schnelles Fahren, bei 39 Menschen wurde Alkohol- oder anderer Drogenmissbrauch festgestellt, 31 Getötete waren nicht angeschnallt und in einem Fall hatte das Opfer beim Fahren mit dem Handy telefoniert. 1.800 pro Tag krachte es in Nordrhein-Westfalen 2019 – insgesamt nahm die Polizei 679.000 Unfälle auf.

Verkehrsunfall mit Kind“ ist die schlimmste Alarmierung auch für hartgesottene Rettungskräfte: in 5 Fällen kam 2019 jede Hilfe zu spät.