Nordrhein-Westfalen (Alfter): Zusammenstoß auf dem Geh- und Radweg – Polizei bittet um Hinweise nach Verkehrsunfallflucht

Am Dienstagmorgen (20. September 2022) soll eine Radfahrerin nach einem Zusammenstoß mit einer Pedelecfahrerin eine Verkehrsunfallflucht begangen haben.

Zur Unfallzeit gegen Morgen befuhr die 37-jährige Pedelecfahrerin den an der B56kirchener Straße verlaufenden kombinierten Geh- und Radweg in Fahrtrichtung Bonn-Duisdorf, als es zu einer Kollision mit einer entgegenkommenden Radfahrerin kam. Die 37-Jährige stürzte daraufhin zu Boden und wurde verletzt. Die mit neongelber Jacke beschriebene Raddfahrerin hielt noch kurz an, entfernte sich dann aber in Richtung Alfter-Impekoven von der Unfallstelle, ohne ihren Pflichten als Unfallbeteiligte nachzukommen. Sie soll neben der auffälligen Jacke noch eine schwarze Hose sowie einen Helm getragen haben und fuhr auf einem weißen Fahrrad.


Die Ermittler des Verkehrskommissariats 2 der Bonner Polizei bitten nun um Kontaktaufnahme durch mögliche Augenzeugen, die den Verkehrsunfall beobachtet haben oder Angaben zur flüchtigen Radfahrerin machen können.

Quelle: Polizei Bonn, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Eine erfreuliche News: 2019 starben die wenigsten Menschen auf unseren Straßen, seitdem schwere Verkehrsunfälle dokumentiert werden (seit 1953). Trotzdem ist jeder Tote ein Verkehrsopfer zu viel: 458 Menschen starben 2019, 32 weniger als 2018.

Auch wenn die Entwicklung gut ist, mahnt Innenminister Herbert Reul: „Immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar“. Deswegen sei das Ziel seiner Politik, die Zahl der Verkehrstoten in NRW bis 2050 fast auf Null zu senken.

Auch 2019 gab es viele Fälle, in denen der Tod eines Menschen durch einen Verkehrsunfall zu vermeiden gewesen wäre: 97 Mal wurde zu schnelle gefahren, 31 Menschen waren nicht angeschnallt, in 39 Fällen waren Drogen oder Alkohol im Spiel und ein Mensch starb, weil er beim Fahren das Handy benutzte. Insgesamt gab es 2019 in Nordrhein-Westfalen rund 679.000 Unfälle – das sind 1800 pro Tag!

Wenn der Rettungswagen mit Blaulicht besonders schnell unterwegs ist dann ist oft ein Kind Opfer eines Verkehrsunfalls geworden: in fünf Fällen konnten Ärzte und Sanitäter 2019 den jungen Opfern nicht mehr helfen.


Alexander Trisko