Baden-Württemberg (Ulm): (GP) Unfall auf Zebrastreifen / Am Mittwoch erfasste ein 63-Jähriger mit einem Auto in Salach einen Fußgänger.

Kurz nach sechs Uhr fuhr ein 63-Jähriger in einem Fiat auf der Hauptstraße in Richtung Ulmer Straße. Ein 20-jähriger Fußgänger überquerte, auf Höhe der Friedrichstraße, auf einem Zebrastreifen die Straße. Der Fahrer des Fiat erfasste den Fußgänger. Der Zebrastreifen war wohl beleuchtet als es zum Unfall kam. Der 20-Jährige erlitt dabei ernstzunehmende Verletzungen. Rettungskräfte brachten den Mann in eine Klinik.


Warum der Fahrer des Fiat den Fußgänger übersah ist nicht bekannt. Die Verkehrspolizei aus Mühlhausen hat die Ermittlungen aufgenommen. Laut Polizei entstand am Auto ein Schaden von ca. 3.000 Euro.

Hinweis der Polizei:

Vor allem in der dunklen Jahreszeit ist besondere Vorsicht im Verkehr gefordert. Passen Sie als Autofahrer ihre Geschwindigkeit den Sichtverhältnissen an. Bei Dunkelheit sind Fußgänger oft nur schwer zu erkennen. Deshalb gilt für Fußgänger und Radfahrer: Tragen Sie nach Möglichkeit gut sichtbare Kleidung. Insbesondere wenn Sie früh morgens oder am Abend unterwegs sind. Versichern Sie sich auch an Fußgängerüberwegen, dass Autofahrer Sie wahrgenommen haben und anhalten, bevor Sie auf die Fahrbahn treten.


Quelle: Polizeipräsidium Ulm, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Unfälle in Baden-Württemberg gehen zurück

1953 startete in unserem Bundesland die amtliche Unfallstatistik und die gute Nachricht: Noch nie gab es seitdem so wenig Unfälle wie im ersten Halbjahr 2020!

Die Anzahl der Verkehrstoten und der auf baden-württembergischen Straßen verletzten Bürgerinnen und Bürger auf historischen Tiefständen. Natürlich ist diese Entwicklung in großen Teilen auf die Corona-Pandemie und das damit verbundene verringerte Verkehrsaufkommen zurückzuführen“, sagte Innenminister Thomas Strobl bei der Vorstellung der Halbjahresstatistik.

Bemerkenswert sind die gesunkenen Unfallzahlen auf jeden Fall: Die Zahlen gingen von 161.817 in der ersten Jahreshälfte 2019 auf 126.198 in den ersten sechs Monaten 2020 zurück (22% weniger). Immer noch nicht gut: Bei diesen Crashs wurden 14.618 Personen leicht (- 21,1%) und 3.352 Personen schwer verletzt (- 12,9%). 146 Menschen (- 31,8%) starben auf Baden-Württembergs Straßen.