Nordrhein-Westfalen (Hamm): 11-jährige Radfahrerin bei Verkehrsunfall erheblich verletzt

Bei einem Verkehrsunfall an der Einmündung Lippestraße / Im Fuchswinkel am Mittwochmorgen, 21. September 2022, wurde ein 11-jähriges Mädchen auf einem Fahrrad ernsthaft verletzt.

Ein 47-jähriger Skoda-Fahrer aus Hamm fuhr gegen Morgen auf der Lippestraße in Richtung Osten. Eine 11-jährige Radfahrerin befand sich zu dieser Zeit auf dem Weg zur Schule und bog von der Straße Im Fuchswinkel nach rechts auf die Lippestraße ab.

Im Einmündungsbereich kam es zum Zusammenstoß zwischen dem Skoda-Fahrer und der Radfahrerin. Die Schülerin stürzte daraufhin und wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht, wo sie stationär aufgenommen wurde. Es entstand ein geschätzter Sachschaden von 1.100 Euro.

Quelle: Polizeipräsidium Hamm, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Ein schöner Tiefst-Stand: seit 1953 hat es nie weniger Verkehrstote gegeben als in 2019. Im Vergleich zu 2018 wurden im vergangenen Jahr 32 Menschen weniger getötet, insgesamt 458.

Auch wenn die Entwicklung gut ist, mahnt Innenminister Herbert Reul: „Immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar“. Deswegen sei das Ziel seiner Politik, die Zahl der Verkehrstoten in NRW bis 2050 fast auf Null zu senken.

Vermeidbare Unfälle mit Todesopfern – dazu zählte die Polizei in 2019 in 97 Fällen zu schnelles Fahren, bei 39 Menschen wurde Alkohol- oder anderer Drogenmissbrauch festgestellt, 31 Getötete waren nicht angeschnallt und in einem Fall hatte das Opfer beim Fahren mit dem Handy telefoniert. 1.800 pro Tag krachte es in Nordrhein-Westfalen 2019 – insgesamt nahm die Polizei 679.000 Unfälle auf.

Verkehrsunfall mit Kind“ ist die schlimmste Alarmierung auch für hartgesottene Rettungskräfte: in 5 Fällen kam 2019 jede Hilfe zu spät.


Alexander Trisko