Nordrhein-Westfalen (Wiehl): Motorradfahrer nach Unfall verletzt im Krankenhaus

Am Kreisverkehr auf der L336 in Wiehl ist am frühen Donnerstagmorgen (22. September 2022) ein Motorradfahrer mit einem Nissan kollidiert. Der Motorradfahrer musste zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Ein 60-jähriger Reichshofer fuhr um 5:07 Uhr mit seinem schwarzen Nissan von der Bahnhofstraße kommend in den Kreisverkehr. Dabei kommt es zur Kollision mit einem 45-jährigen Nümbrechter, der mit seiner Suzuki auf der L336, aus Oberwiehl kommend, in den Kreisverkehr einfuhr. Der Motorradfahrer versuchte noch zu bremsen, konnte eine Kollision jedoch nicht mehr verhindern und stürzte. Hierbei zog er sich keine schwerwiegenden Verletzungen zu. Ein Rettungswagen brachte ihn zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. An dem Motorrad entstand erheblicher Sachschaden; es war nicht mehr fahrfähig und musste abgeschleppt werden. An dem Nissan entstand leichter Sachschaden. Für die Dauer der Unfallaufnahme kam es im Bereich des Kreisverkehrs für die Bahnhofstraße sowie die L336 (aus Oberwiehl kommend) zu Verkehrsbeeinträchtigungen.


Quelle: Kreispolizeibehörde Oberbergischer Kreis, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Ein schöner Tiefst-Stand: seit 1953 hat es nie weniger Verkehrstote gegeben als in 2019. Im Vergleich zu 2018 wurden im vergangenen Jahr 32 Menschen weniger getötet, insgesamt 458.

Auch wenn die Entwicklung gut ist, mahnt Innenminister Herbert Reul: „Immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar“. Deswegen sei das Ziel seiner Politik, die Zahl der Verkehrstoten in NRW bis 2050 fast auf Null zu senken.

Zu den vermeidbaren Unfallursachen zählte die Polizei in 2019 in 97 Mal zu schnelles Fahren, 31 Menschen waren nicht angeschnallt als sie starben, 39 Menschen kamen ums Leben, weil Drogen oder Alkohol im Spiel waren und einer starb, weil er am Steuer das Handy benutzte. Insgesamt gab es 2019 in Nordrhein-Westfalen rund 679.000 Unfälle – das sind 1800 pro Tag!

Verkehrsunfall mit Kind“ ist die schlimmste Alarmierung auch für hartgesottene Rettungskräfte: in 5 Fällen kam 2019 jede Hilfe zu spät.