Nordrhein-Westfalen (Köln): Skoda kollidiert mit Straßenbahn – fünf Verletzte

Bei dem Zusammenprall zwischen einem Skoda und einer Straßenbahn am Mittwochabend (21. September 2022) in Köln-Weiden haben sich eine 40 Jahre alte Autofahrerin und ihre Beifahrerin (44) ernstzunehmende Verletzungen zugezogen. Die auf der Rückbank des Autos sitzenden Kinder (7, 8, 10) wurden leicht verletzt und vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht. Zeugenangaben zufolge war die 40 Jährige gegen 19:55 Uhr auf der Aachener Straße stadteinwärts unterwegs. Im Bereich der Einmündung Bunzlauer Straße soll sie dann mit ihrem Skoda über die Bahnschienen hinweg verbotswidrig nach links abgebogen sein. Dabei stieß der Wagen mit der ebenfalls in Richtung Innenstadt fahrenden Straßenbahn zusammen.


Quelle: Polizei Köln, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Ein schöner Tiefst-Stand: seit 1953 hat es nie weniger Verkehrstote gegeben als in 2019. Trotzdem ist jeder Tote ein Verkehrsopfer zu viel: 458 Menschen starben 2019, 32 weniger als 2018.

Das ist ein echter Erfolg. Aber immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar“, meint Innenminister Herbert Reul. Bis 2050 soll es laut Reul gelingen, dass nur noch in ganz seltenen Fällen ein Mensch durch einen Verkehrsunfall getötet wird.

Vermeidbare Unfälle mit Todesopfern – dazu zählte die Polizei in 2019 in 97 Fällen zu schnelles Fahren, bei 39 Menschen wurde Alkohol- oder anderer Drogenmissbrauch festgestellt, 31 Getötete waren nicht angeschnallt und in einem Fall hatte das Opfer beim Fahren mit dem Handy telefoniert. Die Zahl ist fast unglaublich: 1.800 Unfälle pro Tag gab es 2019 in NRW, 679.000 insgesamt.

Verkehrsunfall mit Kind“ ist die schlimmste Alarmierung auch für hartgesottene Rettungskräfte: in 5 Fällen kam 2019 jede Hilfe zu spät.


Alexander Trisko