Nordrhein-Westfalen (Warendorf): Trunkenheitsfahrt nach Augenzeugenhinweis gestoppt

Dank eines Zeugenhinweises haben Polizisten am Mittwoch (21. September 2022) die Trunkenheitsfahrt eines 61-jährigen Ahleners in Sendenhorst gestoppt.

Der Autofahrer war auf der Kirchstraße in Sendenhorst unterwegs. Ein 38-jähriger Münsteraner fuhr hinter dem Mann und stellte fest, dass dieser Schlangenlinien fuhr, mehrmals in den Gegenverkehr geriet und informierte daraufhin die Polizei.

Beamte kontrollierten den Ahlener auf der Kirchstraße. Ein freiwilliger Promilletest war positiv. Die Entnahme einer Blutprobe wurde angeordnet, ein Ermittlungsverfahren eingeleitet, die Weiterfahrt untersagt und der Führerschein sichergestellt.

Quelle: Polizei Warendorf, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Seit 1953 werden Verkehrsunfälle in den Polizeiarchiven festgehalten und noch nie hat es seitdem so wenig Verkehrstote gegeben wie im vergangenen Jahr. Im Vergleich zu 2018 wurden im vergangenen Jahr 32 Menschen weniger getötet, insgesamt 458.

Das ist ein echter Erfolg. Aber immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar“, meint Innenminister Herbert Reul. Bis 2050 soll es laut Reul gelingen, dass nur noch in ganz seltenen Fällen ein Mensch durch einen Verkehrsunfall getötet wird.

Auch 2019 gab es viele Fälle, in denen der Tod eines Menschen durch einen Verkehrsunfall zu vermeiden gewesen wäre: 97 Mal wurde zu schnelle gefahren, 31 Menschen waren nicht angeschnallt, in 39 Fällen waren Drogen oder Alkohol im Spiel und ein Mensch starb, weil er beim Fahren das Handy benutzte. 1.800 pro Tag krachte es in Nordrhein-Westfalen 2019 – insgesamt nahm die Polizei 679.000 Unfälle auf.

Verkehrsunfall mit Kind“ ist die schlimmste Alarmierung auch für hartgesottene Rettungskräfte: in 5 Fällen kam 2019 jede Hilfe zu spät.