Nordrhein-Westfalen (Breckerfeld): Unfall auf der L699

Ein 43-jähriger Bochumer fuhr am Mittwochmorgen mit seinem Motorrad auf der L699 in Richtung Ennepetal. Als die vor ihm fahrenden Fahrzeuge aufgrund des Verkehrs bremsen mussten, wich er nach links aus, um einen Zusammenprall zu verhindern. Er geriet an die linke Leitplanke der Fahrbahn und stürzte. Bei dem Sturz verletzte er sich leicht. Das Motorrad des Bochumers verlor Betriebsflüssigkeiten, die durch eingesetzte Kräfte der Feuerwehr Breckerfeld beseitigt wurden.


Quelle: Kreispolizeibehörde Ennepe-Ruhr-Kreis, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Seit 1953 werden Verkehrsunfälle in den Polizeiarchiven festgehalten und noch nie hat es seitdem so wenig Verkehrstote gegeben wie im vergangenen Jahr. Im Vergleich zu 2018 wurden im vergangenen Jahr 32 Menschen weniger getötet, insgesamt 458.

Aber immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar. Das ist kein Pech oder Schicksal, sondern oft Gedankenlosigkeit und Leichtsinn“ so Innenminister Herbert Reul. Das Ziel sei es, dass im Jahr 2050 nur noch im schlimmen Ausnahmefall ein Mensch durch einen Autounfall getötet wird.

Vermeidbare Unfälle mit Todesopfern – dazu zählte die Polizei in 2019 in 97 Fällen zu schnelles Fahren, bei 39 Menschen wurde Alkohol- oder anderer Drogenmissbrauch festgestellt, 31 Getötete waren nicht angeschnallt und in einem Fall hatte das Opfer beim Fahren mit dem Handy telefoniert. Insgesamt gab es 2019 in Nordrhein-Westfalen rund 679.000 Unfälle – das sind 1800 pro Tag!

Wenn der Rettungswagen mit Blaulicht besonders schnell unterwegs ist dann ist oft ein Kind Opfer eines Verkehrsunfalls geworden: in fünf Fällen konnten Ärzte und Sanitäter 2019 den jungen Opfern nicht mehr helfen.


Alexander Trisko