Nordrhein-Westfalen (Dortmund): Verkehrsunfall auf dem Westfalendamm – Polizei sucht dritten Unfallbeteiligten

Nach einem Verkehrsunfall auf dem Westfalendamm am Dienstagmorgen (20. September 2022) sucht die Polizei noch Augenzeugen und einen dritten Unfallbeteiligten. Bei dem Unfall war ein Auto gegen einen Lkw geprallt. Der Autofahrer wurde leicht verletzt.

Den ersten Zeugenangaben zufolge war der 35-Jährige aus Herne gegen Morgen auf dem rechten Fahrstreifen des Westfalendamms 1 in Richtung Unna unterwegs. In Höhe des von der B 236 kommenden Einfädelungsstreifens prallte den ersten Ermittlungen zufolge ein weiteres Fahrzeug hinten links gegen den VW Lupo des Mannes und drängte ihn auf den Einfädelungsstreifen. Dort kollidierte der Lupo mit dem Lkw eines 58-Jährigen aus Selm und blieb schließlich quer zur Fahrbahn stehen.


Ein Rettungswagen brachte den leicht verletzten Herner zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus.

Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf ca. 5.000 Euro.

Die Polizei sucht nun Zeugen, die den Unfall beobachtet haben und Angaben zu dem dritten beteiligten Fahrzeug machen können. Den ersten Ermittlungen zufolge war der Lack des Fahrzeugs – es könnte sich auch um einen Lkw gehandelt haben – weiß. Zeugen melden sich bitte bei der Polizeiwache in Dortmund-Körne unter 0231-3321.

Quelle: Polizei Dortmund, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Eine erfreuliche News: 2019 starben die wenigsten Menschen auf unseren Straßen, seitdem schwere Verkehrsunfälle dokumentiert werden (seit 1953). Trotzdem ist jeder Tote ein Verkehrsopfer zu viel: 458 Menschen starben 2019, 32 weniger als 2018.

Das ist ein echter Erfolg. Aber immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar“, meint Innenminister Herbert Reul. Bis 2050 soll es laut Reul gelingen, dass nur noch in ganz seltenen Fällen ein Mensch durch einen Verkehrsunfall getötet wird.

Zu den vermeidbaren Unfallursachen zählte die Polizei in 2019 in 97 Mal zu schnelles Fahren, 31 Menschen waren nicht angeschnallt als sie starben, 39 Menschen kamen ums Leben, weil Drogen oder Alkohol im Spiel waren und einer starb, weil er am Steuer das Handy benutzte. Insgesamt gab es 2019 in Nordrhein-Westfalen rund 679.000 Unfälle – das sind 1800 pro Tag!

Wenn der Rettungswagen mit Blaulicht besonders schnell unterwegs ist dann ist oft ein Kind Opfer eines Verkehrsunfalls geworden: in fünf Fällen konnten Ärzte und Sanitäter 2019 den jungen Opfern nicht mehr helfen.