Nordrhein-Westfalen (Olpe): Verkehrsunfall mit zwei Verletzten

Symbolbild; Quelle: Bundespolizei

Zu einem Verkehrsunfall im Straßenverkehr kam es am Mittwoch (21. September 2022, 14.48Uhr) in der Straße „In der Wüste“. Eine 49-jährige Autofahrerin war aus unbekannten Gründen in den Fahrstreifen des Gegenverkehrs geraten. Hier stieß sie frontal mit dem entgegenkommenden Kleintransporter eines 42-Jährigen zusammen. Die Frau wurde schwer verletzt. Sie wurde ebenso wie der leichtverletzte 42-Jährige in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. An den beiden nicht mehr fahrbereiten Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden im unteren fünfstelligen Eurobereich. Während der Unfallaufnahme war die Straße in beiden Fahrtrichtungen teilweise komplett gesperrt.


Quelle: Kreispolizeibehörde Olpe, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Seit 1953 werden Verkehrsunfälle in den Polizeiarchiven festgehalten und noch nie hat es seitdem so wenig Verkehrstote gegeben wie im vergangenen Jahr. Trotzdem ist jeder Tote ein Verkehrsopfer zu viel: 458 Menschen starben 2019, 32 weniger als 2018.

Auch wenn die Entwicklung gut ist, mahnt Innenminister Herbert Reul: „Immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar“. Deswegen sei das Ziel seiner Politik, die Zahl der Verkehrstoten in NRW bis 2050 fast auf Null zu senken.

Zu den vermeidbaren Unfallursachen zählte die Polizei in 2019 in 97 Mal zu schnelles Fahren, 31 Menschen waren nicht angeschnallt als sie starben, 39 Menschen kamen ums Leben, weil Drogen oder Alkohol im Spiel waren und einer starb, weil er am Steuer das Handy benutzte. Insgesamt gab es 2019 in Nordrhein-Westfalen rund 679.000 Unfälle – das sind 1800 pro Tag!

Verkehrsunfall mit Kind“ ist die schlimmste Alarmierung auch für hartgesottene Rettungskräfte: in 5 Fällen kam 2019 jede Hilfe zu spät.


Alexander Trisko