Baden-Württemberg (Karlsruhe): (KA) Radfahrerin bei Unfall schwer verletzt – flüchtender Rollerfahrer gestellt

Eine ältere Radfahrerin wurde am Freitag gegen Nachmittag auf dem Herdweg Höhe der Autobahnüberführung von einem 55-Jährigen Motorroller vermutlich erfasst und schwer verletzt.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand fuhren beide Beteiligte auf dem Herdweg in Richtung Hagsfeld. Der Rollerfahrer kollidierte offenbar beim Überholvorgang leicht mit der Radfahrerin, welche hierdurch stürzte. Der Motorradfahrer flüchtete von der Unfallstelle ohne sich um die Verletzte zu kümmern. Eine Zeugin versuchte den Flüchtenden noch zu stoppen.


Aufgrund der Angaben der Augenzeugin konnte der Gesuchte ermittelt werden. Noch während der Fahndung meldete sich der Rollerfahrer telefonisch bei der Polizei. In der Folge konnte der Geflüchtete an seinem Wohnort angetroffen werden. Den 55-Jährigen erwartet nun unter anderem eine Strafverfahren wegen Verkehrsunfallflucht.

Die schwer verletzte Fahrradfahrerin wurde mit einem Rettungsdienst in ein Krankenhaus eingeliefert.

Der Verkehrsdienst Karlsruhe hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Matthias Göhrig, Pressestelle

Quelle: Polizeipräsidium Karlsruhe, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Weniger Unfälle in Baden-Württemberg

1953 startete in unserem Bundesland die amtliche Unfallstatistik und die gute Nachricht: Noch nie gab es seitdem so wenig Unfälle wie im ersten Halbjahr 2020!

Die Anzahl der Verkehrstoten und der auf baden-württembergischen Straßen verletzten Bürgerinnen und Bürger ist auf historischen Tiefständen.“, betonte Innenminister Thomas Strobl, schränkte aber auch ein: „Natürlich ist diese Entwicklung in großen Teilen auf die Corona-Pandemie und das damit verbundene verringerte Verkehrsaufkommen zurückzuführen.

Das Sinken der Unfallzahlen ist auf jeden Fall beachtlich: von 161.817 im ersten Halbjahr 2019 auf 126.198 im ersten Halbjahr 2020 ( -22%) Immer noch nicht gut: Die Zahl der Todesopfer ist mit 146 immer noch um 146 zu hoch. Weitere 19.000 Menschen wurden schwer- oder leichtverletzt.


Ulrike Dietz
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