Nordrhein-Westfalen (Recklinghausen): Drei Verletzte und hoher Schaden bei Unfall an Kreuzung

An der Kreuzung Buerer Straßeendorfer Straße sind am Donnerstagnachmittag eine Auto und ein Transporter zusammengestoßen. Die beiden Fahrer, eine 50-jährige Frau aus Castrop-Rauxel und ein 46-jährige Mann sowie dessen 56-jähriger Beifahrer aus Gelsenkirchen wurden ernsthaft verletzt in Krankenhäuser gebracht. Der Sachschaden wird auf etwa 50.000 Euro geschätzt.


Die 50-jährige Autofahrerin fuhr gegen Nachmittag auf der Altendorfer Straße auf die Kreuzung zu. Im gleichen Moment war der 46-Jährige mit dem Transporter auf der Buerer Straße in Richtung Polsum unterwegs. An der Kreuzung kam es dann zum Zusammenprall, woraufhin der Kastenwagennsporter noch gegen ein Verkehrsschild und einen Baum prallte. Nach bisherigen Erkenntnissen war die Ampel ausgefallen.


Der Kreuzungsbereich musste während der Unfallaufnahme für den Verkehr gesperrt werden. Die Ermittlungen zu dem Unfall dauern noch an.

Quelle: Polizeipräsidium Recklinghausen, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Seit 1953 werden Verkehrsunfälle in den Polizeiarchiven festgehalten und noch nie hat es seitdem so wenig Verkehrstote gegeben wie im vergangenen Jahr. Trotzdem ist jeder Tote ein Verkehrsopfer zu viel: 458 Menschen starben 2019, 32 weniger als 2018.

Das ist ein echter Erfolg. Aber immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar“, meint Innenminister Herbert Reul. Bis 2050 soll es laut Reul gelingen, dass nur noch in ganz seltenen Fällen ein Mensch durch einen Verkehrsunfall getötet wird.

Auch 2019 gab es viele Fälle, in denen der Tod eines Menschen durch einen Verkehrsunfall zu vermeiden gewesen wäre: 97 Mal wurde zu schnelle gefahren, 31 Menschen waren nicht angeschnallt, in 39 Fällen waren Drogen oder Alkohol im Spiel und ein Mensch starb, weil er beim Fahren das Handy benutzte. 1.800 pro Tag krachte es in Nordrhein-Westfalen 2019 – insgesamt nahm die Polizei 679.000 Unfälle auf.

Wenn der Rettungswagen mit Blaulicht besonders schnell unterwegs ist dann ist oft ein Kind Opfer eines Verkehrsunfalls geworden: in fünf Fällen konnten Ärzte und Sanitäter 2019 den jungen Opfern nicht mehr helfen.