Nordrhein-Westfalen (Paderborn): E-Scooter-Fahrerin ernsthaft verletzt

(mb) Am Mittwoch hat eine Elektroroller-Fahrerin beim Zusammenprall mit einem Auto auf der Husener Straße schwere Verletzungen erlitten.

Die 45-jährige E-Scooter-Fahrerin fuhr am Mittag auf Straße Im Spiringsfelde zur Husener Straße, um diese auf die Grünebaumstraße zu überqueren. Sie missachtete die Vorfahrt eines 66-jähriger Toyotafahrer, der auf der Husener Straße in Richtung Südring fuhr. Die Helm tragende Rollerfahrerin wurde von der Autofront erfasst und stürzte. Sie zog sich ernstzunehmende Verletzungen zu und musste mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden.


Quelle: Polizei Paderborn, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Eine erfreuliche News: 2019 starben die wenigsten Menschen auf unseren Straßen, seitdem schwere Verkehrsunfälle dokumentiert werden (seit 1953). Im Vergleich zu 2018 wurden im vergangenen Jahr 32 Menschen weniger getötet, insgesamt 458.

Aber immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar. Das ist kein Pech oder Schicksal, sondern oft Gedankenlosigkeit und Leichtsinn“ so Innenminister Herbert Reul. Das Ziel sei es, dass im Jahr 2050 nur noch im schlimmen Ausnahmefall ein Mensch durch einen Autounfall getötet wird.

Vermeidbare Unfälle mit Todesopfern – dazu zählte die Polizei in 2019 in 97 Fällen zu schnelles Fahren, bei 39 Menschen wurde Alkohol- oder anderer Drogenmissbrauch festgestellt, 31 Getötete waren nicht angeschnallt und in einem Fall hatte das Opfer beim Fahren mit dem Handy telefoniert. Insgesamt gab es 2019 in Nordrhein-Westfalen rund 679.000 Unfälle – das sind 1800 pro Tag!

Am schlimmsten auch für die Rettungskräfte: wenn Kinder bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt oder sogar getötet werden. In 5 Fällen konnten Sanitäter und Ärzte 2019 für die Kinder nichts mehr tun.