Nordrhein-Westfalen (Köln): Motorradfahrer bei Unfall mit LKW lebensgefährlich verletzt

Bei dem Zusammenstoß mit einem LKW (Fahrerin: 51) ist am Freitagmorgen (23. September 2022) auf der Industriestraße in Köln-Niehl ein 68 Jahre alter Motorradfahrer lebensgefährlich verletzt worden. Die 51-Jährige erlitt einen Schock.

Nach ersten Erkenntnissen soll die Fahrerin des 7,5 Tonners am Vormittag vom mittleren Fahrstreifen nach links in Richtung Niehler Damm gewechselt sein. Dabei erfasste sie mit ihrem LKW den 68-Jährigen, der mit seiner BMW auf dem Fahrstreifen neben ihr stadteinwärts fuhr.

Das Verkehrsunfallaufnahmeteam der Polizei Köln ist im Einsatz und sichert erste Spuren. Die Industriestraße ist aktuell für die Dauer der Unfallaufnahme in beide Fahrtrichtungen gesperrt.

Quelle: Polizei Köln, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Ein schöner Tiefst-Stand: seit 1953 hat es nie weniger Verkehrstote gegeben als in 2019. Trotzdem ist jeder Tote ein Verkehrsopfer zu viel: 458 Menschen starben 2019, 32 weniger als 2018.

Auch wenn die Entwicklung gut ist, mahnt Innenminister Herbert Reul: „Immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar“. Deswegen sei das Ziel seiner Politik, die Zahl der Verkehrstoten in NRW bis 2050 fast auf Null zu senken.

Vermeidbare Unfälle mit Todesopfern – dazu zählte die Polizei in 2019 in 97 Fällen zu schnelles Fahren, bei 39 Menschen wurde Alkohol- oder anderer Drogenmissbrauch festgestellt, 31 Getötete waren nicht angeschnallt und in einem Fall hatte das Opfer beim Fahren mit dem Handy telefoniert. 1.800 pro Tag krachte es in Nordrhein-Westfalen 2019 – insgesamt nahm die Polizei 679.000 Unfälle auf.

Wenn der Rettungswagen mit Blaulicht besonders schnell unterwegs ist dann ist oft ein Kind Opfer eines Verkehrsunfalls geworden: in fünf Fällen konnten Ärzte und Sanitäter 2019 den jungen Opfern nicht mehr helfen.


Andreas Krämer