Nordrhein-Westfalen (Oberhausen): Pedelec-Fahrerin verletzt

Gestern Morgen (22. September 2022) ist es an der Kreuzung Mellinghofer Straßerstraße in Oberhausen zu einem Verkehrsunfall mit einer verletzten Radfahrerin gekommen.

Die Frau (53) fuhr mit ihrem Pedelec auf dem Radweg parallel zur Mellinghofer Straße in Richtung Mülheim. An der Kreuzung Mellinghofer Straßerstraße bog ein Pkw-Fahrer (27) aus der Mellinghofer Straße kommend nach rechts in die Wehrstraße ein.

Der Autofahrer bremste, als er die Radfahrerin sah. Die Frau versuchte mit ihrem Rad auszuweichen und ebenfalls zu bremsen. Dabei stürzte sie und verletzte sich leicht. Zu einer Kollision kam es nicht.

Quelle: Polizeipräsidium Oberhausen, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Eine erfreuliche News: 2019 starben die wenigsten Menschen auf unseren Straßen, seitdem schwere Verkehrsunfälle dokumentiert werden (seit 1953). Im Vergleich zu 2018 wurden im vergangenen Jahr 32 Menschen weniger getötet, insgesamt 458.

Das ist ein echter Erfolg. Aber immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar“, meint Innenminister Herbert Reul. Bis 2050 soll es laut Reul gelingen, dass nur noch in ganz seltenen Fällen ein Mensch durch einen Verkehrsunfall getötet wird.

Auch 2019 gab es viele Fälle, in denen der Tod eines Menschen durch einen Verkehrsunfall zu vermeiden gewesen wäre: 97 Mal wurde zu schnelle gefahren, 31 Menschen waren nicht angeschnallt, in 39 Fällen waren Drogen oder Alkohol im Spiel und ein Mensch starb, weil er beim Fahren das Handy benutzte. Insgesamt gab es 2019 in Nordrhein-Westfalen rund 679.000 Unfälle – das sind 1800 pro Tag!

Wenn der Rettungswagen mit Blaulicht besonders schnell unterwegs ist dann ist oft ein Kind Opfer eines Verkehrsunfalls geworden: in fünf Fällen konnten Ärzte und Sanitäter 2019 den jungen Opfern nicht mehr helfen.


Andreas Krämer