Nordrhein-Westfalen (Mönchengladbach): Unfall: Fußgängerin ernsthaft verletzt

Bei einem Verkehrsunfall an der Kreuzung Im Dommer/ Lürriper Straße erlitt eine 29-järhige Fußgängerin gestern (22. September 2022) erhebliche Verletzungen.

Soweit bekannt, befuhr der 54-jährige Autofahrer mit einem Honda am Nachmittag die Lürriper Straße in Richtung Gutenbergstraße. An einem Fußgängerüberweg auf Höhe der Straße im Dommer kam es zu dem Unfall: Die 29-Jährige war soeben dabei, diesen zu überqueren. Rettungskräfte brachten sie nach Erstversorgung vor Ort zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus.


Quelle: Polizei Mönchengladbach, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Seit 1953 werden Verkehrsunfälle in den Polizeiarchiven festgehalten und noch nie hat es seitdem so wenig Verkehrstote gegeben wie im vergangenen Jahr. Auch wenn 2019 32 Menschen weniger bei Verkehrsunfällen ums Leben kamen, es waren immer noch 458 Todesopfer.

Das ist ein echter Erfolg. Aber immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar“, meint Innenminister Herbert Reul. Bis 2050 soll es laut Reul gelingen, dass nur noch in ganz seltenen Fällen ein Mensch durch einen Verkehrsunfall getötet wird.

Auch 2019 gab es viele Fälle, in denen der Tod eines Menschen durch einen Verkehrsunfall zu vermeiden gewesen wäre: 97 Mal wurde zu schnelle gefahren, 31 Menschen waren nicht angeschnallt, in 39 Fällen waren Drogen oder Alkohol im Spiel und ein Mensch starb, weil er beim Fahren das Handy benutzte. Die Zahl ist fast unglaublich: 1.800 Unfälle pro Tag gab es 2019 in NRW, 679.000 insgesamt.

Verkehrsunfall mit Kind“ ist die schlimmste Alarmierung auch für hartgesottene Rettungskräfte: in 5 Fällen kam 2019 jede Hilfe zu spät.