Nordrhein-Westfalen (Düsseldorf): Verkehrsunfall in Radfahrerin von Pkw erfasst – 70-jährige Frau schwer verletzt

Photo information: Exposure number: 77.

Donnerstag, 22. September 2022, 16:05 Uhr

Schwer verletzt wurde gestern Nachmittag eine 70-jährige Radfahrerin, als sie in Vennhausen von einem Pkw erfasst wurde. Rettungskräfte brachten sie in ein Krankenhaus.

Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen war die 70-Jährige aus Düsseldorf mit ihrem Rad auf dem Tannenhofweg in Richtung Sandträger Weg unterwegs. Sie beabsichtigte nach links in die Straße Stockgartenfeld abzubiegen, als sie plötzlich von dem VW eines 70-Jährigen erfasst wurde, der vom Stockgartenfeld nach links auf den Tannenhofweg abbog.

Die 70-jährige Frau wurde so ernsthaft verletzt, dass Rettungskräfte sie in ein Krankenhaus brachten. Die Ermittlungen zum Unfall dauern an.

Quelle: Polizei Düsseldorf, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Ein schöner Tiefst-Stand: seit 1953 hat es nie weniger Verkehrstote gegeben als in 2019. Im Vergleich zu 2018 wurden im vergangenen Jahr 32 Menschen weniger getötet, insgesamt 458.

Das ist ein echter Erfolg. Aber immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar“, meint Innenminister Herbert Reul. Bis 2050 soll es laut Reul gelingen, dass nur noch in ganz seltenen Fällen ein Mensch durch einen Verkehrsunfall getötet wird.

Zu den vermeidbaren Unfallursachen zählte die Polizei in 2019 in 97 Mal zu schnelles Fahren, 31 Menschen waren nicht angeschnallt als sie starben, 39 Menschen kamen ums Leben, weil Drogen oder Alkohol im Spiel waren und einer starb, weil er am Steuer das Handy benutzte. Die Zahl ist fast unglaublich: 1.800 Unfälle pro Tag gab es 2019 in NRW, 679.000 insgesamt.

Am schlimmsten auch für die Rettungskräfte: wenn Kinder bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt oder sogar getötet werden. In 5 Fällen konnten Sanitäter und Ärzte 2019 für die Kinder nichts mehr tun.


Ulrike Dietz