Nordrhein-Westfalen (Dortmund): Verkehrsunfall mit Flucht: eine Person leicht verletzt – Polizei sucht Augenzeugen

Lfd. Nr.:1062

Am Mittwochmorgen (28. September 2022) kam es gegen 6 Uhr auf der A 2 in Richtung Hannover auf Höhe der Ausfahrt Henrichenburg zu einem schweren Verkehrsunfall. Dabei wurde eine Autofahrerin verletzt.

Ersten Erkenntnissen zufolge fuhr ein 50-jähriger Mann aus Datteln auf die Autobahn auf. Hierbei übersah er den Kastenwagen eines 53-Jährigen aus Wesel. Die beiden Fahrzeuge kollidierten miteinander. Durch den Zusammenstoß geriet das Auto des 50-Jährigen auf den mittleren Fahrstreifen und drehte sich. Hierbei stieß es frontal mit dem Pkw einer 53-jährigen Frau aus Hamm zusammen. Ein nachfolgender 63-Jähriger aus Rhede konnte nicht mehr bremsen und prallte mit seinem Wagen ebenfalls gegen den der 53-Jährigen.


Die Hammerin wurde bei dem Unfall leicht verletzt.

Die Autobahn musste in Richtung Hannover zunächst komplett gesperrt werden. Der linke und mittlere Fahrstreifen wurden am Morgen freigegeben, der rechte gegen 7:50 Uhr.

Die Polizei bittet um weitere Hinweise zum Unfallhergang. Möglicherweise wurde auch ein vor dem Auto des 50-Jährigen fahrender Lkw ebenfalls beschädigt. Hinweisgeber wenden sich bitte an die Autobahnpolizeiwache in Kamen unter 0231-4521.

Quelle: Polizei Dortmund, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Ein schöner Tiefst-Stand: seit 1953 hat es nie weniger Verkehrstote gegeben als in 2019. Im Vergleich zu 2018 wurden im vergangenen Jahr 32 Menschen weniger getötet, insgesamt 458.

Aber immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar. Das ist kein Pech oder Schicksal, sondern oft Gedankenlosigkeit und Leichtsinn“ so Innenminister Herbert Reul. Das Ziel sei es, dass im Jahr 2050 nur noch im schlimmen Ausnahmefall ein Mensch durch einen Autounfall getötet wird.

Zu den vermeidbaren Unfallursachen zählte die Polizei in 2019 in 97 Mal zu schnelles Fahren, 31 Menschen waren nicht angeschnallt als sie starben, 39 Menschen kamen ums Leben, weil Drogen oder Alkohol im Spiel waren und einer starb, weil er am Steuer das Handy benutzte. Die Zahl ist fast unglaublich: 1.800 Unfälle pro Tag gab es 2019 in NRW, 679.000 insgesamt.

Am schlimmsten auch für die Rettungskräfte: wenn Kinder bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt oder sogar getötet werden. In 5 Fällen konnten Sanitäter und Ärzte 2019 für die Kinder nichts mehr tun.


Manuela Hennig
Letzte Artikel von Manuela Hennig (Alle anzeigen)