Nordrhein-Westfalen (Bielefeld): Schwerer Verkehrsunfall auf der Autobahn A33. 1 Person eingeklemmt

Polizistin beim Einsatz (Symbolisches Bild, Quelle: Polizei)

Bielefeld (ddna)
Scn / Am Mittwochabend den 16. November 2022, gegen 16:32 Uhr, kam es auf der BAB 33 in Fahrtrichtung Brilon, zwischen der Anschlussstelle Etteln und dem Autobahnkreuz Bad Wünnenberg zu einem schweren Verkehrsunfall mit Personenschaden. Aufgrund der Baustelle auf der BAB 44 in Richtung Kassel und des hohen Verkehrsaufkommens, kam es auf der rechten Fahrspur der A 33 zu einer Staubildung. Eine 21-jährige Frau aus Werl war mit ihrem PKW VW Up auf der rechten Spur auf den Stau zugefahren. Am Stauende musste die Frau dann ihren PKW abbremsen und hinter einem dort geparkten Sattelzug warten. Ein 58-jähriger Mann aus Burghaun war mit seinem PKW Audi A 6 ebenfalls auf der rechten Fahrspur in Richtung Brilon unterwegs. Der Mann übersah die am Stauende wartende Frau und fuhr mit seinem PKW ungebremst in das Heck des VW Up. Die Frau wurde mit ihrem PKW unter den Auflieger des vor ihr wartenden LKW geschoben. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Motor ihres PKW in den Fahrgastinnenraum gedrückt. Der auffahrende PKW war nach dem Aufprall auf die linke Fahrspur geschleudert und danach ebenfalls nicht mehr fahrfähig. Die eingeklemmte Frau konnte lebend, aber schwerstverletzt, aus ihrem PKW von der Feuerwehr befreit werden. Ein zunächst angeforderter Rettungshubschrauber wurde wieder abbestellt und die Frau mit dem Rettungswagen in ein Paderborner Krankenhaus transportiert. Der schwerletzte Audi Fahrer wurde ebenfalls mit dem Rettungswagen in ein Paderborner Krankenhaus transportiert. Der Fahrer des Sattelzuges blieb unverletzt. Die Fahrbahn in Richtung Brilon wurde für die Dauer der Rettungsmaßnahmen und der Unfallaufnahme, für ca. drei Stunden voll gesperrt. Der Straßenverkehr in Richtung Brilon wurde deshalb in Höhe der Anschlussstelle Borchen abgeleitet. Zeitweise kam es vor dem Autobahnkreuz Bad Wünnenberg zu einem Rückstau von 10 Kilometern. An den beteiligten Fahrzeugen entstand ein Gesamtsachschaden von ca. 50.000 Euro.

Quelle: Polizei Bielefeld, Übermittlung: news aktuell
(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Ein schöner Tiefst-Stand: seit 1953 hat es nie weniger Verkehrstote gegeben als in 2019. Im Vergleich zu 2018 wurden im vergangenen Jahr 32 Menschen weniger getötet, insgesamt 458.

Das ist ein echter Erfolg. Aber immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar“, meint Innenminister Herbert Reul. Bis 2050 soll es laut Reul gelingen, dass nur noch in ganz seltenen Fällen ein Mensch durch einen Verkehrsunfall getötet wird.

Auch 2019 gab es viele Fälle, in denen der Tod eines Menschen durch einen Verkehrsunfall zu vermeiden gewesen wäre: 97 Mal wurde zu schnelle gefahren, 31 Menschen waren nicht angeschnallt, in 39 Fällen waren Drogen oder Alkohol im Spiel und ein Mensch starb, weil er beim Fahren das Handy benutzte. Insgesamt gab es 2019 in Nordrhein-Westfalen rund 679.000 Unfälle – das sind 1800 pro Tag!

Verkehrsunfall mit Kind“ ist die schlimmste Alarmierung auch für hartgesottene Rettungskräfte: in 5 Fällen kam 2019 jede Hilfe zu spät.


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